Am gestriegen Samstag Morgen fanden sich die Münsteraner Piraten  zur morgentlichen Lagebeschprechung in der Küche des Kaffeepiraten @pfandtasse ein. Mit dem Ziel für möglichst viele, im besten Falle für alle der 28 Wahlbezirken, in denen wir mit Direktkandidaten zur Kommunalwahl antreten, die nötigen Unterstützerunterschriften zu sammeln, wurden die Wahlbezirke nach benötigten Stimmen und EU Wahl Ergebniss priorisiert und dann nach geographischer Nähe zusammengefast. Es wurde vereinbart den Flottenverband zu trennen.  Die beiden Direktkandidaten für @pfandtasse (Altstadt) und Jasmin (Berg-Fidel)  liefen in Südöstlicher Richtung aus, @plaetzchen (Sentrup) und @robikraus (Angelmodde) nach Süd Westen, während @gedankenstuecke (Vertrauenspirat) und ich mit Kurs gen Norden ausliefen.

Landungspunkte der Piraten im Norden

Unser erstes Ziel war der Parkplatz des Edeka Marktes in Sprakel auf dem es etwas genau so ablief wie ich es mir an einen Samstag Morgen auf dem Parkplatz eines Edeka im Vorort vorgestellt hatte. Die Leute kamen mit dem Auto (so groß ist Sprakel ja eigendlich nicht), dem Rad und dem Moped um fürs Wochenende einzukaufen. Wir hatten einige gute Gespräche und konnten in 2 Stunden dann auch noch die nötigen Unterschriften sammeln. In einem Gespräche wurde deutlich das die Strategie der kommunale Stadtentwicklung wie etwa der Umbau des Germaniahofs, Stubengasse, Arkaden durchaus kritisch, vor allem im Hinblick auf Nachhaltigkeit, gesehen werden kann.

Im Anschluß liefen wir dann gegen späten Mittag in  Richtung Ibenbrockplatz, Kinderhaus aus, wo wir uns mit @CptMarco trafen. Dort fanden deutlich mehr Gespräche statt und die Bereitschaft die Piraten durch eine Unterschrift zu unterstützen war deutlich höher. Leider war es häufig nicht möglich, da die Leute das dritte Kriterium nach dem Alter von 16 und dem 1. Wohnsitz in Münster, die Staatsbürgerschaft eines EU Landes zu haben, nicht erfüllte. Die Änderung auf die Ausweitung von der deutschen hin auf die eines EU Staates war zwar ein richtiger Schritt – auf kommunaler Ebene erscheint mir aber die alleinige Festlegung auf den 1. Wohnsitz als schlüßiger. Ob ich jetzt nun Türke, Georgier, Pole oder Deutscher bin steht doch in keinerlei Beziehung zu der Frage was vor der Haustür meines 1.Wohnsitzes passiert…

Des weiteren tat sich die Frage nach der demokratischen Einordnung und den rechtlichen Hintergründe im Verhätlniss zwischen

“persöhnlichem und haftschriftlichem” Unterzeichnen (Formblatt für die Unterstützungsunterschrift Wahlvorschlag im Wahlbezirk)

und einer Legasthenie Schwäche auf…

Die eigendlich vorletzte Station auf dem Germania Gelände wurde dann auch zu der Letzten, da das Sammeln in Gievenbeck dann Nachmittags so gegen 16.00 wetterbedingt keinen großen Sinn mehr machte. Daher machte sich die Flotte dann auf in Richtung der Heimathäfen.

Am heutigen Sonntag Abend findet noch eine Aktion in der Jüdefelderstraße statt. Treffpunkt ist 20.00 am Visage. Bis später dort!