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	<title>alios pad &#187; Piratenpartei</title>
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		<title>Religion und Staat bei den Piraten</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 13:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alios</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheit statt Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
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		<description><![CDATA[Angeregt durch den Blog-Post "Piratenpartei: Radikal atheistische Politik" möchte ich hier als Pirat und (evangelischer) Christ ein paar Gedanken anhand eines Zitats von Dietrich Bonhoeffer zusammen tragen. Ich werde dabei nicht auf die einzelnen, oben genannten Anträge eingehen, hoffe aber zeigen zu können, dass das den Anträgen zu Grunde liegende Ziel einer strikten Trennung ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-525" style="margin: 20px;" title="Wahlplakat Piraten Berlin - Religion privatisieren" src="http://www.alios.org/blog/wp-content/uploads/2011/11/religion-privatisieren-plakat-berlin-150x150.png" alt="Wahlplakat Piraten Berlin - Religion privatisieren" width="150" height="150" />In 2 Wochen findet der <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2011.2" target="_blank">Bundesparteitag der Piraten in Offenbach</a> statt. Dort wird es primär um programmatische Arbeit gehen, also um Erweiterungen und Veränderungen des <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm" target="_blank">Grundsatzprogramms der Partei</a>.</p>
<p>Unter anderem gibt es im <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2011.2/Antragsportal" target="_blank">Antragsportal</a> 4 konkurrierende Anträge zum Themenkomplex Kirche und Staat, die in unterschiedlicher Form eine deutlich striktere Trennung von Staat und Religion fordern:</p>
<ul>
<li><a title="Antrag: Staat, Religion und Weltanschauung " href="http://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2011.2/Antragsportal/PA001" target="_blank">Staat, Religion und Weltanschauung</a></li>
<li><a title="Antrag: Verhältnis von Staat und Religion " href="http://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2011.2/Antragsportal/PA004" target="_blank">Vehältnis von Staat und Religion</a></li>
<li><a title="Antrag: Gleichstellung von Kirchen mit gemeinnützigen Vereinen" href="http://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2011.2/Antragsportal/PA012" target="_blank">Gleichstellung von Kirchen mit gemeinnützigen Vereinen</a></li>
<li><a title="Antrag: Für die Trennung von Staat und Religion" href="http://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2011.2/Antragsportal/PA041" target="_blank">Für die Trennung von Staat und Religion</a></li>
</ul>
<p>Angeregt durch den Blog-Post <a title="Civitas Institut: Piratenpartei: Radikal atheistische Politik " href="http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=1646:piratenpartei-radikal-atheistische-politik&amp;catid=1:neuestes&amp;Itemid=33" target="_blank">&#8220;Piratenpartei: Radikal atheistische Politik&#8221;</a> möchte ich hier als Pirat und (evangelischer) Christ ein paar Gedanken anhand eines Zitats von Dietrich Bonhoeffer zusammen tragen. Ich werde dabei nicht auf die einzelnen, oben genannten Anträge eingehen, hoffe aber zeigen zu können, dass das den Anträgen zu Grunde liegende Ziel einer strikten Trennung von Kirche und Staat, nicht nur zeitgemäß, sondern auch begrüßenswert ist, da es insbesondere den Christen in Deutschland die Freiheit geben kann, ihre, in meinen Augen wichtige Botschaft, wieder stärker in die Gesellschaft einzubringen.</p>
<blockquote><p>Mich bewegt unablässig die Frage, was Christus uns für die Zukunft zu sagen hat. Wir brauchen ein erneuertes Christentum, denn unsere Welt ist mündig geworden. In einer modernen Welt muss Religion vor allem ein Ziel haben: Wir müssen unsere Not und unser Leid teilen und damit auch das Leiden Gottes, in einer gottlosen Welt. Wir brauchen viel mehr als eine Religion der frommen Worte. Wir brauchen Glauben und in seinem Zentrum Jesus Christus. Wahres Christentum heißt: Teile des anderen Schmerz. Wir können den Tag nicht voraussagen, an dem berufene Menschen, das Wort Gottes wieder so aussprechen, dass sich die Welt darunter verändert und erneuert. Aber, wenn dieser Tag kommt, wird es eine neue Sprache sein. Vielleicht ganz unreligiös, aber befreiend und wirklich erlösend, so wie die Sprache Jesu. Sie wird die Menschen entsetzen. Entsetzen, durch ihre Gewalt. Diese Sprache einer neuen Wahrheit, verkündigt den Frieden Gottes, mit den Menschen. <em>&#8211; Dietrich Bonhoeffer</em></p></blockquote>
<p>Auch wenn das Zitat schon über 60 Jahre alt ist, so teile ich Bonhoeffers Auffassung, heute um so mehr, dass die Welt mündig geworden ist, was meiner Meinung nach die Grundlage vieler Position der Piraten, auch außerhalb dieses Kontextes ist. Auch bei seiner Forderung dass es viel mehr als eine Religion der frommen braucht, muss ich unweigerlich an den Zustand unserers politischen Systems denken.</p>
<p><a href="http://www.alios.org/blog/wp-content/uploads/2011/11/298574_2440776622444_1342662477_2880044_2070944909_n.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-527" style="margin: 10px;" title="Bergpredigt Leak" src="http://www.alios.org/blog/wp-content/uploads/2011/11/298574_2440776622444_1342662477_2880044_2070944909_n-262x300.jpg" alt="" width="262" height="300" /></a></p>
<p>Bonhoeffer stellt in guter protestantischer Tradition die eigentlichen Grundaussagen des Christentums wieder in den Mittelpunkt. Was dem Christenum allerdings in meinen Augen nach wie vor fehlt, sind eben die Rahmenbedingungen die es ermöglichen, damit die Bootschaft, insbesondere der Christen und ihrer Kirchen in Deutschland wieder (endlich?)  <em>&#8220;befreiend und wirklich erlösend&#8221;</em> sein kann. Dazu bedarf eines einer Emanzipation der Christen mit oder vielleicht sogar von ihren Kirchen, die mir ohne eine strikte Trennung vom Staat nicht möglich erscheint.</p>
<p>Wie in so vielen anderen Bereichen auch, erkennen die Piraten hier wieder als erste nicht nur die Notwendigkeit einer (im konkreten schon sehr alten) Forderung, sondern Sie sehen, ob nun bewusst oder unbewusst die Möglichkeiten dass aus ihre Forderungen in Zeiten des Internets und der mündigen Wissensgesellschaft auch umsetzbar sind.</p>
<p>Ich könnte mir vorstellen, dass sowohl Jesus, wie Luther, wie Bonhoeffer, würden Sie heute Leben, einen oder mehrere der Anträge unterstützen würden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.alios.org/blog/?flattrss_redirect&amp;id=524&amp;md5=1a35db5d7d4ba6132b2e6e6359da0e7e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.alios.org/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wenn wir schon gerade hier sind &#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 10:44:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alios</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheit statt Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[dezentral]]></category>
		<category><![CDATA[digital-natives]]></category>
		<category><![CDATA[poltik]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein weiterer kurzer Erklärungsversuch zum Phänomen Piratenpartei

Einer der mittlerweile viel beschriebenen Gründe für Entstehung der Piratenpartei ist der, dass sich die Netzbewohner, die Digital-Natives, also diejenigen für die das Internet zu einem ganz normalen Teil ihrer Realitätskonstruktion gehört, das Gefühl hatten, dass von außen destruktiv in diesen Teil Ihre Lebenswelt eingegriffen wurde. Also eben ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein weiterer kurzer Erklärungsversuch zum Phänomen Piratenpartei</em></p>
<p>Einer der mittlerweile viel beschriebenen Gründe für Entstehung der Piratenpartei ist der, dass sich die Netzbewohner, die <a title="WP: Digital Native" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_native" target="_blank">Digital-Natives</a>, also diejenigen für die das Internet zu einem ganz normalen Teil ihrer Realitätskonstruktion gehört, das Gefühl hatten, dass von außen destruktiv in diesen Teil Ihre Lebenswelt eingegriffen wurde. Also eben jener Aktionismus aus der Politik und der Gesetzgebung, der auf einmal &#8220;dieses Internet&#8221; regeln zu wollen.</p>
<p>Um dies Nachvollziehen zu können, muss man aber zunächst verstehen, dass das Internet eben viel mehr als ein weiteres neues Medium ist.<br />
Ich habe den Eindruck, dass diese grundsätzlich These, oder vielleicht sogar teilweise schon Einsicht, langsam, zumindest im intellektuellen Teil der Öffentlichkeit, zum Tragen kommt &#8211; was ich sehr erfreulich, aber auch notwendig finde.</p>
<div id="attachment_493" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.alios.org/blog/wp-content/uploads/2011/09/bpt11.png"><img class="size-medium wp-image-493" title="1. Bundesparteitag 2011 der Piraten in Heidenheim" src="http://www.alios.org/blog/wp-content/uploads/2011/09/bpt11-300x224.png" alt="1. Bundesparteitag 2011 der Piraten in Heidenheim" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">1. Bundesparteitag 2011 der Piraten in Heidenheim</p></div>
<p>Aber welche Bedeutung hat es dann, wenn man einen großen Teil seiner Sozialisierung in eben diesem Internet erfahren hat?</p>
<p>Man hat gelernt, dass Ideen, so sie den frei publiziert und kommuniziert werden, auf einmal sehr schnell Wirklichkeit werden können.<br />
Daraus entsteht die Erkenntnis, dass freies Wissen eine Quelle der Erkenntnis und des Fortschritts ist. Als Beispiele sein hier die Open Source Bewegung oder Wikipedia<br />
genannt. Diese Erkenntnis erscheint mir einer der Gründe zu sein, aus dem sich das Infragestellen des Urheber- und der Patentrechts bei den Piraten ergibt.</p>
<p>Neben vermutlich noch vielen weiteren Punkten, die man an dieser Stelle aufzählen könnte, lässt sich einer der (wirkungs)mächtigsten aus meiner Sicht am Begriff des &#8220;Selbstbewusstseins&#8221; erläutern.<br />
Wie oben schon erwähnt, kann eine Idee im Internet, wenn Sie genug Menschen emotional erreicht und Resonanz erzeugt, innerhalb von Tagen oder Wochen konkret und wirklich werden. Und es können Dinge verändert werden.<br />
Erfolgreiche Online-Petitionen, S21, aber auch der arabische Frühling haben dies gezeigt. Dies liegt daran, dass das Netz es ermöglicht, dass sich eine Gesellschaft, eine Gruppe, oder wie Stephan Urbach <a title="Clustern: Kluefte überwinden" href="http://stephanurbach.de/2011/05/clustern-kluefte-ueberwinden/" target="_blank">es genannt hat</a>, ein dezentraler Cluster von Menschen, sich &#8220;ihrerselbst Bewusst wird&#8221; und dies macht sie &#8220;selbstbewusst ihre Idee in die Tat umzusetzen&#8221;, wie es <a title="Youtube: Peter Kruse: Wie die Netzwerke Wirtschaft und Gesellschaft revolutionieren" href="http://www.youtube.com/watch?v=ryiuuUKQJy0" target="_blank">Peter Kruse auf der re.publica 2010</a> in seinem Vortrag formulierte.</p>
<p>Durch die erwähnten Versuche der Politik in dieses Netz einzugreifen, fühlte sich ein Teil der &#8220;Netzbewohner&#8221; massiv in ihrer persönlichen Freiheit angegriffen und hat sich auf den Weg in die parlamentarische repräsentative Demokratie gemacht, um diese &#8220;Distanz Angriffe&#8221; dort zu verteidigen, von wo sie ausgingen. In der Politik angekommen wurde vielen dann bewusst, dass das politische System das Gegenteil von dem ist, wie sie es aus dem Netz gewohnt waren sich einzubringen und zu arbeiten: Intransparenz, Wissens- und Machtmonopole, starre und hierarchische Strukturen.</p>
<p>Gekommen die Freiheit im Internet zu verteidigen, schicken sich die Piraten jetzt an Politik und Gesellschaft zu verändern &#8211; Wenn wir schon gerade hier sind &#8230;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.alios.org/blog/?flattrss_redirect&amp;id=491&amp;md5=44870c458ed0f329ced17797189fd665" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.alios.org/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Diszipliniert die öffentliche Überwachung unsere Wahrnehmung? &#8211; Das Beispiel INDECT</title>
		<link>http://www.alios.org/blog/2011/03/diszipliniert-die-offentliche-uberwachung-unsere-wahrnehmung-das-beispiel-indect/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 09:31:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alios</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheit statt Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Big Brother]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[INDECT]]></category>
		<category><![CDATA[Siegfried J. Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[überwachung]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum ein Instrument staatlichen Handelns in der Moderne ist besser geeignet, dystopische Phantasien zu beflügeln, als die Öffentliche Überwachung. Unmittelbar drängen sich beim Lesen des Begriffs Bilder vom "Großen Bruder" Orwells, der "Schönen Neuen Welt" Huxleys oder des, von Bentham entworfenen und von Foucault interpretierten, "Panoptikums" auf. Das 2009 von der Europäischen Union ins ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der folgende Gast-Artikel wurde als Essay von <a title="M.Rosenfeld - Lord Erkenbrand bei twitter" href="http://twitter.com/#!/Lord_Erkenbrand">Marcus Rosenfeld</a> verfasst.  Rosenfeld ist 28 Jahre alt und studiert Geschichte im Master of Arts Studiengang der Uni Münster. Vor seinem Studium hat er eine Ausbildung zu Buchhändler gemacht und arbeitet auch heute noch in diesem Bereich. Der Essay über das INDECT-Projekt entstand im Rahmen einer Übung zu &#8220;Mediengesellschaften in Geschichte und Gegenwart&#8221; und ist Ergebnis einer längeren Auseinandersetzung mit dem Thema.</em></p>
<p>Kaum ein Instrument staatlichen Handelns in der Moderne ist besser geeignet, dystopische Phantasien zu beflügeln, als die Öffentliche Überwachung. Unmittelbar drängen sich beim Lesen des Begriffs Bilder vom &#8220;Großen Bruder&#8221; Orwells, der &#8220;Schönen Neuen Welt&#8221; Huxleys oder des, von Bentham entworfenen und von Foucault interpretierten, &#8220;Panoptikums&#8221; auf. Das 2009 von der Europäischen Union ins Leben gerufene INDECT Projekt wird von seinen Gegnern in eben diese Traditionslinie gestellt. Ein kurzer Blick in die Schlagzeilen der Berichterstattung zu diesem Thema genügt um die These zu bestätigen: Für das Magazin WinFuture &#8220;forscht (die EU) an der totalen Überwachung&#8221;<sup><a href="http://www.alios.org/blog/2011/03/diszipliniert-die-offentliche-uberwachung-unsere-wahrnehmung-das-beispiel-indect/#footnote_0_464" id="identifier_0_464" class="footnote-link footnote-identifier-link" title=" winfuture (2009): Project Indect: EU forscht an totaler &Uuml;berwachung. In: http://winfuture.de/news,50136.html (Letzter Aufruf 10.02.2011) ">1</a></sup>, der britische Telegraph sieht die Erforschung einer &#8220;&#8216;Orwellian&#8217; artificial intelligence&#8221;<sup><a href="http://www.alios.org/blog/2011/03/diszipliniert-die-offentliche-uberwachung-unsere-wahrnehmung-das-beispiel-indect/#footnote_1_464" id="identifier_1_464" class="footnote-link footnote-identifier-link" title=" Johnston, Ian (2009): EU funding &amp;#8216;Orwellian&amp;#8217; artificial intelligence plan to monitor public for &amp;#8220;abnormalbehaviour&amp;#8221;. In: http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/6210255/EU-funding-Orwellian-artificial-intelligence-plan-to-monitor-public-for-abnormal-behaviour.html . (Letzter Aufruf 10.02.2011) ">2</a></sup>, die Zeit spricht vom &#8220;Traum der EU vom Polizeistaat&#8221;<sup><a href="http://www.alios.org/blog/2011/03/diszipliniert-die-offentliche-uberwachung-unsere-wahrnehmung-das-beispiel-indect/#footnote_2_464" id="identifier_2_464" class="footnote-link footnote-identifier-link" title=" www.zeit.de(2009): Indect&ndash; der Traum der EU vom Polizeistaat. In: http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2009-09/indect-ueberwachung? (Letzter Aufruf 10.02.2011) ">3</a></sup>, der CCC von &#8220;Mielkes Traum&#8221;<sup><a href="http://www.alios.org/blog/2011/03/diszipliniert-die-offentliche-uberwachung-unsere-wahrnehmung-das-beispiel-indect/#footnote_3_464" id="identifier_3_464" class="footnote-link footnote-identifier-link" title=" Kappes, Michael (2011): Vorratsdatenspeicherung 2.0 &amp;#8211; Themenspezial &Uuml;berwachung INDECT. In: http://www.readers-edition.de/2011/02/10/voratsdatenspeicherung-20-themenspezial-ueberwachung-indect (Letzter Aufruf 10.02.2011).">4</a></sup> und die TAZ schlicht und einfach von &#8221;Schauerlichkeiten&#8221;<sup><a href="http://www.alios.org/blog/2011/03/diszipliniert-die-offentliche-uberwachung-unsere-wahrnehmung-das-beispiel-indect/#footnote_4_464" id="identifier_4_464" class="footnote-link footnote-identifier-link" title=" Salter, Thomas (2009): Die moderne Verbrecherjagd. In: http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/die-moderne-verbrecherjagd (Letzter Aufruf 10.02.2011). ">5</a></sup>.</p>
<p>Es wäre natürlich einfach, unreflektiert in diesen Chor einzustimmen, aber an dieser Stelle wird eine andere Herangehensweise gewählt. Unter Berücksichtigung der Theorie von den Konstanten der Medienentwicklung von Siegfried J. Schmidt<sup><a href="http://www.alios.org/blog/2011/03/diszipliniert-die-offentliche-uberwachung-unsere-wahrnehmung-das-beispiel-indect/#footnote_5_464" id="identifier_5_464" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Vgl.: Schmidt, Siegfried J. (2000): Kalte Faszination Medien &ndash; Kultur &ndash; Wissenschaft in derMediengesellschaft, Weilerswist.">6</a></sup>, besonders der Disziplinierung der Wahrnehmung, wird am Beispiel des INDECT Projekts die Frage gestellt: Diszipliniert öffentliche Überwachung unsere Wahrnehmung? Unter Zuhilfenahme der Erkenntnisse der Kommunikationswissenschaft soll in diesem Essay also ein Beitrag zum Verständnis der Rezeption moderner Überwachungstechnologie durch den Menschen und der darauf basierenden Veränderungen seines Verhaltens geleistet werden. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, muss an erster Stelle eine kurze Erklärung des Projekts und der zuvor erwähnten Konstante stehen. Das INDECT Projekt (Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment) ist ein von privatwirtschaftlichen Unternehmen, staatlichen Behörden und Hochschulen gleichermaßen unterstütztes Projekt und stellt eine Reaktion auf das gesteigerte Bedürfnis nach Sicherheit nach den terroristischen Anschlägen in Madrid, London und den gescheiterten Anschlägen in Deutschland dar. INDECT soll bestehende analoge und digitale Technologien der Datensammlung und Überwachung (Internetsuchmaschinen, Videoüberwachung öffentlicher Orte, Satellitenüberwachung, Gesichtserkennung etc.) vernetzen. Dadurch soll der Justiz ein effektives Mittel zur Aufspürung und Verfolgung potenziell Krimineller im öffentlichen und digitalen Raum bereit gestellt werden. Durch Befragung von Polizisten wird versucht, potentiell gefährliche Situationen und Verhaltensweisen von Personen im öffentlichen Raum zu definieren und die dabei gewonnenen Daten in Parameter zur Überwachung umzusetzen.<br />
Diese werden dann auf den zu überwachenden Raum angewandt, um &#8220;abnormales&#8221; Verhalten zu erkennen und zu melden. Dieser Prozess soll vollständig automatisiert ablaufen. Die Ergebnisse sollen sowohl den zentralen Behörden (Polizei, BKA o.ä.), als auch den einzelnen Beamten vor Ort per Handgerät zur Verfügung gestellt werden. Nach der großen öffentlichen Kritik an dem Projekt wurde ein Ethikrat eingerichtet, welcher sich mit den gesellschaftlichen, politischen und juristischen Folgen des Projekts befassen soll. Dem Rat soll es gelingen, den projektinhärenten Spagat, die Erhöhung von Sicherheit mit der Wahrung von Datenschutz und Privatsphäre zu vereinbaren, zu meistern.<sup><a href="http://www.alios.org/blog/2011/03/diszipliniert-die-offentliche-uberwachung-unsere-wahrnehmung-das-beispiel-indect/#footnote_6_464" id="identifier_6_464" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Aussagen zu Charakter und Inhalt des Projekts basieren auf der Homepage des Projekts:http://www.indect-project.eu/, sowie den von der Piratenpartei ver&ouml;ffentlichten internen Papern des Projekts,welche online einzusehen sind: http://files.piratenpartei.de/indect (Letzter Zugriff 10.02.2011); http://www.asta.uni-wuppertal.de/stupa/wp-content/uploads/2009/11/indect-ethical-issues_14nov2007.pdf (Letzter Zugriff: 10.02.2011)&nbsp;">7</a></sup> Gerüchteweise war allerdings einer der ersten Schritte dieses nachträglich eingerichteten Gremiums Veröffentlichungspolitik des Projekts fortan zu überwachen. Dieser Vorwurf des EU Parlaments wurde allerdings vom Ethikrat des Projekts zurückgewiesen.<sup><a href="http://www.alios.org/blog/2011/03/diszipliniert-die-offentliche-uberwachung-unsere-wahrnehmung-das-beispiel-indect/#footnote_7_464" id="identifier_7_464" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="http://www.indect-project.eu/events/global/european-parliament-answers-to-written-questions-part-2 (LetzterZugriff: 10.02.2011">8</a></sup> Die folgenden Ausführungen zur Theorie von Schmidt sollen unter Berücksichtigung des erläuterten Hintergrund des EU-Projekts gelesen werden.</p>
<p>Nach Schmidt wird durch eine neue Technologie in einem ersten Schritt die Wahrnehmung der Individuen in Bezug auf Selbst- und Fremdwahrnehmung angepasst, sodass diese das neue Medium besser nutzen können. Beispielsweise ist das Erlernen von Lesen und Schreiben grundlegend für die Nutzung schriftlich fixierter Sprachzeugnisse und die Kommunikation durch diese. Bücher, Briefe oder andere Arten dieser Kommunikation setzten ein beiderseitig geteiltes Reservoir an Techniken und Fähigkeiten voraus, ohne die das Medium nicht effektiv genutzt werden kann. Durch eine solche individuelle Veränderung der Wahrnehmung wird in einem zweiten Schritt die gesamte Mediensozialisation einer Gesellschaft beeinflusst und somit eine neue Form der Erfahrung von Wirklichkeit generiert. So hat beispielsweise erst die Schrift das Konzept von außerkörperlich existentem Wissen ermöglicht und zur Wahrnehmung von Wissen als einem über-individuellem Gut geführt. Diese historisch-dynamischen Generierungsprozesse werden von sozialen, politischen und ökonomischen Strukturen beeinflusst, denen in der Genese der jeweiligen Medientechnologie eine zentrale Rolle zukommt. Bei jeder neuen Disziplinierung dieser Art werden zuvor erworbene Medienkompetenzen weniger genutzt, was bei einer positiven Bewertung der bisherigen Wahrnehmungstechniken zu einer negativen Grundeinstellung gegenüber dem neuen Medium führen kann. Wenn sich Rezipienten von der Nutzung des neuen Mediums Zuwachs an „kulturellem Kapital“ versprechen, so wird die Disziplinierung der Wahrnehmung bzw. die Aneignung neuer medialer Wahrnehmungsformen wahrscheinlicher. Die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit diesen Aneignungs- bzw. Disziplinierungsprozessen verweist auf eine enge Beziehung der Instanzen „Medium“, „Normativität“, „Identität“ und „Kultur“, wie sie von Schmidt postuliert wird.</p>
<p>Nachdem nun die Theorie der Medienkonstante in der gebotenen Kürze vorgestellt wurde, wird versucht auf ihrer Basis mögliche Konsequenzen des INDECT Projekts für die Wahrnehmung der Menschen der EU zu diskutieren. Grundlegende Prämisse für alle folgenden Überlegungen ist, dass das System überhaupt eingeführt und akzeptiert wird. Eine Dysfunktionalisierung des Systems durch breites nonkonformes bzw. abnormales Handeln ist in den folgenden Gedanken nicht mit einbezogen. Es geht lediglich um eine Art Gedankenexperiment auf Basis der bisher vorgestellten Erkenntnisse.</p>
<p>Welche grundlegend andere Funktions- und Denkweise sich durch die modernen Mittel der Überwachung innerhalb des Sicherheitsapparats des States etabliert haben, beschreibt Zurawski ebenso drastisch wie zutreffend:</p>
<blockquote><p>Neu an diesen &#8220;neuen&#8221; Überwachungsformen ist, dass für sie nicht länger die direkte Kontrolle durch Beobachtung zentral ist, sondern die Überprüfung bestimmter Sachverhalte. (&#8230;) Nicht eine spezielle Person steht unter Beobachtung, sondern jede Person innerhalb eines Beobachtungsraumes kann potenziell das Objekt einer Überprüfung anhand vorher festgelegter Parameter werden. Bei einer Übereinstimmung werden weitergehende Maßnahmen eingeleitet -Fehler eingeschlossen.<sup><a href="http://www.alios.org/blog/2011/03/diszipliniert-die-offentliche-uberwachung-unsere-wahrnehmung-das-beispiel-indect/#footnote_8_464" id="identifier_8_464" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Zurawski, Nils (2007): Wissen und Weltbilder. Konstruktion der Wirklichkeit, cognitive mapping und&Uuml;berwachung. Was Karten uns &uuml;ber &Uuml;berwachung und Sicherheit sagen. In: Zurawski, Nils (Hg.): SurveillanceStudies. Perspektiven eines Forschungsfeldes. Opladen / Farmington Hills.">9</a></sup></p></blockquote>
<p>Nimmt man diese Aussage ernst, so bedeutet das, dass Menschen sich im überwachten öffentlichen Raum fortan als Teil einer stets latent verdächtigen Masse verstehen werden. Da das INDECT Projekt dezidiert nach &#8220;abnormalem&#8221; Verhalten, wie beispielsweise zu langes Verweilen an einem Ort, das Zusammenstehen in großen Gruppen, das Sitzen auf dem Gehsteig oder das Stehenlassen einer Tasche, suchen wird, bedeutet dies zum einen zwangsläufig eine Anpassung der Körpertechniken des Menschen an die vom System gesetzte Norm. In einem zweiten Schritt werden aber auch kognitive Strukturen dauerhaft beeinflusst. In einer Gesellschaft, die sich selbst als unter ständiger Beobachtung und latentem Verdacht stehend versteht, werden abnormale Verhaltensweisen nicht nur von dem Individuum bei sich selbst beobachtet, sondern die Wahrnehmung des Gegenüber wird ebenfalls beeinflusst, insofern als das die neu gesetzte Norm auch als solche auf den Anderen angewandt wird, womit die Beobachteten gleichzeitig zu Beobachtern werden. Der Verdacht des Systems gegen die Maße wird so zu einem Verdacht des Einen gegen den Anderen transformiert.<br />
Durch diese individuelle und, in einem zweiten folgerichtigen Schritt, gesamtgesellschaftliche Anpassung selbstverständlich ein Gewinn an Sicherheit im öffentlichen Raum, da verdächtiges Verhalten schnell und effektiv untersucht werden kann. Auf der anderen Seite hingegen steht die Frage, zu welchem Preis diese Sicherheit erkauft wurde. Folgt man Schmidt, so werden durch die neue Medientechnologie ältere Techniken verdrängt. In diesem Fall wäre das die menschlich-visuelle Überwachung mit der, im Falle von Verdachtsmomenten, angeschlossenen klassischen Ermittlungsarbeit der Sicherheitsbehörden. Bei INDECT wird der Mensch allerdings erst an dritter Stufe in dieses System eingeschaltet. Die ersten beiden Schritte fallen weg und mit ihnen ein zentrales Prinzip rechtsstaatlicher Arbeit: Die Unschuldsvermutung. Denn schließlich ist nach den Überwachungsparametern des Systems jeder solange potenziell verdächtig, bis er den überwachten öffentlichen Raum wieder ohne abnormales Verhalten verlässt. Das Prinzip in <em>dubio pro reo </em>würde durch ein <em>in dubio pro securitate</em> ersetzt.</p>
<p>Desweiteren wird eine Anpassung des Verhaltens durch den Menschen nach Schmidt noch durch einen weiteren Faktor wahrscheinlich. Folgt man Schmidt, wird die Nutzung und Inkorporation eines neuen Medium dann wahrscheinlich, wenn sich der Rezipient davon einen Zuwachs an kulturellem Kapital verspricht. Nun ist aber konsequent gedacht ebenfalls davon auszugehen, dass die Nutzung eines neuen Mediums dann wahrscheinlicher wird, wenn sich der potenzielle Rezipient durch die Nichtnutzung eine Verminderung seines bereits akkumulierten Kapitals als mögliche Folge sieht. Da bereits heute personenbezogene Daten jahrelang von der Polizei gespeichert werden dürfen, je nach Staat bzw. Bundesland unterschiedlich, so ist es auch nicht unwahrscheinlich, dass Berichte über abnormales Verhalten gespeichert werden. Das Wissen um eine solche Speicherung und die eventuellen Folgen davon könnten sicherlich als eine Verminderung kulturellen bzw. symbolischen Kapitals gewertet werden. Eine Anpassung an das System wird dadurch nicht eben unwahrscheinlicher.</p>
<p>Es darf allerdings ebenfalls nicht vergessen werden, dass INDECT nicht nur eine Überwachung des materiell-öffentlichen, sondern auch des digitalen Raums vorsieht. So richtet sich das Projekt nicht nur gegen Offline-Kriminalität wie beispielsweise Terrorismus, sondern auch explizit gegen Onlinekriminalität. An dieser Stelle haben wir es mit einer strukturellen zweiten Medientechnologie für den einzelnen Menschen nahezu unmöglich macht, denn auch die digitale Welt soll fortan von den Sicherheitsbehörden der EU (genauer) überwacht werden. Allerdings ist eine konkrete Veränderung von Handlungsweisen im Internet unter Betrachtung der neuen Technologie nur mit Verzögerung zu erwarten. Schließlich ist die Überwachung im Internet weniger konkret und sichtbar. Es gibt keine sichtbaren Kameras, Polizisten, Drohnen oder ähnliche physische Repräsentationen des Systems, wodurch eine individuelle Auseinandersetzung mit der neuen Technologie zunächst nur auf einem theoretischen Level möglich ist. Das Internet, gerne verallgemeinernd als rechtsfreier Raum beschrieben<sup><a href="http://www.alios.org/blog/2011/03/diszipliniert-die-offentliche-uberwachung-unsere-wahrnehmung-das-beispiel-indect/#footnote_9_464" id="identifier_9_464" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Praktisch ist dies als Mythos anzusehen, wenn nicht spezielle Anonymisierungsprogramme eingesetzt werden.Vgl. dazu: Bremer, Karsten (2010): Strafbare Internetinhalte in internationaler Hinsicht. Ist der Nationalstaat wirklich &uuml;berholt? Frankfurt a.M., bes. S.66ff.">10</a></sup>, würde damit stärker als bisher dem Zugriff staatlicher oder suprastaatlicher Institutionen unterworfen. Eine Anpassung an diese neuen Zustände durch den Nutzer des Internets erscheint da nur wahrscheinlich. Die Wahrnehmung des Internets als anonym, frei oder rechtslos würde sich zwangsläufig ändern.</p>
<p>Wie lässt sich nach diesen Überlegungen die Ausgangsfrage beantworten? Es erscheint einleuchtend, dass die öffentliche Überwachung im allgemeinen und INDECT im speziellen dazu geeignet erscheint, einen Prozess auszulösen, der von Siegfried J. Schmidt Disziplinierung der Wahrnehmung genannt wird. Die Überwachung öffentlichen Raums in der materiellen und digitalen Welt verändert die Wahrnehmung dieses Raumes durch das Individuum und die Gesellschaft und damit auch die Art des Umgangs mit diesem Raum. Desweiteren erscheint es auch plausibel davon auszugehen, dass Individuen ihr Verhalten verändern, um nicht den Suchparametern des System zu entsprechen und somit einer eventuellen Konfrontation aus dem Weg zu gehen. Diese Veränderungen in Wahrnehmung und Verhalten können nach Schmidt als Disziplinierung der Wahrnehmung charakterisiert werden. Ferner findet eine grundsätzliche Veränderung der Wahrnehmung nicht nur des Raumes und der eigen Person, sondern auch des Gegenübers statt, der fortan nach den neuen Normkriterien wahrgenommen und bewertet würde.</p>
<p>Nach diesen Erkenntnissen kommt man nicht umhin, auf die moralischen Implikationen einer solchen Wahrnehmungsdisziplinierung zu verweisen. Auch wenn Schmidt unpolitisch und ohne moralischen Impetus formuliert hat, so kann bei INDECT eine emotional-moralische Komponente in der Diskussion nicht verleugnet werden. Der Generalverdacht, den das System in seiner Arbeitsweise impliziert, überträgt sich auf das einzelne Individuum, wodurch in letzter Instanz die demokratische Unschuldsvermutung ausgehöhlt wird. Die Veränderung in der Wahrnehmung der Gesamtgesellschaft, hin zu einem Status beständiger Beobachtung, lässt eine Veränderung hin zu einem Klima der Bedrohung und des Misstrauens wahrscheinlich werden. Wohlgemerkt soll es hier nicht darum gehen, den Forschern antidemokratische Tendenzen zu unterstellen, allerdings scheint das Potenzial zum Missbrauch bzw. die negativen Implikationen in diesem Fall besonders hoch zu sein. Aus  diesem Grund muss man, abschließend noch einmal mit Schmidt gesprochen, wenn man auf den Prozess der Genese dieser Medientechnologie einwirken möchte, an den sozialen, politischen und ökonomischen Strukturen arbeiten, die den prozessualen historisch- dynamischen Rahmen des Projekts ausmachen. Nur durch aktive Partizipation an diesem Prozess ist eine Veränderung der Medientechnologie möglich, in welche Richtung auch immer.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_464" class="footnote"> winfuture (2009): Project Indect: EU forscht an totaler Überwachung. In: <a title="Project Indect: EU forscht an totaler Überwachung" href="http://winfuture.de/news,50136.html" target="_blank">http://winfuture.de/news,50136.html</a> (Letzter Aufruf 10.02.2011) </li><li id="footnote_1_464" class="footnote"> Johnston, Ian (2009): EU funding &#8216;Orwellian&#8217; artificial intelligence plan to monitor public for &#8220;abnormalbehaviour&#8221;. In: <a title="EU funding 'Orwellian' artificial intelligence plan to monitor public for &quot;abnormal behaviour&quot;" href="http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/6210255/EU-funding-Orwellian-artificial-intelligence-plan-to-monitor-public-for-abnormal-behaviour.html" target="_blank">http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/6210255/EU-funding-Orwellian-artificial-intelligence-plan-to-monitor-public-for-abnormal-behaviour.html</a> . (Letzter Aufruf 10.02.2011) </li><li id="footnote_2_464" class="footnote"> www.zeit.de(2009): Indect– der Traum der EU vom Polizeistaat. In: <a title="Indect – der Traum der EU vom Polizeistaat" href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2009-09/indect-ueberwachung?" target="_blank">http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2009-09/indect-ueberwachung?</a> (Letzter Aufruf 10.02.2011) </li><li id="footnote_3_464" class="footnote"> Kappes, Michael (2011): Vorratsdatenspeicherung 2.0 &#8211; Themenspezial Überwachung INDECT. In:<a title="Voratsdatenspeicherung 2.0 - Themenspezial Überwachung INDECT" href="http://www.readers-edition.de/2011/02/10/voratsdatenspeicherung-20-themenspezial-ueberwachung-indect" target="_blank"> http://www.readers-edition.de/2011/02/10/voratsdatenspeicherung-20-themenspezial-ueberwachung-indect</a> (Letzter Aufruf 10.02.2011).</li><li id="footnote_4_464" class="footnote"> Salter, Thomas (2009): Die moderne Verbrecherjagd. In: <a title="Die moderne Verbrecherjagd" href="http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/die-moderne-verbrecherjagd" target="_blank">http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/die-moderne-verbrecherjagd</a> (Letzter Aufruf 10.02.2011). </li><li id="footnote_5_464" class="footnote">Vgl.: Schmidt, Siegfried J. (2000): Kalte Faszination Medien – Kultur – Wissenschaft in derMediengesellschaft, Weilerswist.</li><li id="footnote_6_464" class="footnote">Die Aussagen zu Charakter und Inhalt des Projekts basieren auf der Homepage des Projekts:http://www.indect-project.eu/, sowie den von der Piratenpartei veröffentlichten internen Papern des Projekts,welche online einzusehen sind:<a href="http://files.piratenpartei.de/indect" target="_blank"> http://files.piratenpartei.de/indect</a> (Letzter Zugriff 10.02.2011); <a title="Ethical issues related to the INDECT project" href="http://www.asta.uni-wuppertal.de/stupa/wp-content/uploads/2009/11/indect-ethical-issues_14nov2007.pdf" target="_blank">http://www.asta.uni-wuppertal.de/stupa/wp-content/uploads/2009/11/indect-ethical-issues_14nov2007.pdf</a> (Letzter Zugriff: 10.02.2011) </li><li id="footnote_7_464" class="footnote"><a title="European Parliament - answers regarding INDECT transparency" href="http://www.indect-project.eu/events/global/european-parliament-answers-to-written-questions-part-2 " target="_blank">http://www.indect-project.eu/events/global/european-parliament-answers-to-written-questions-part-2</a> (LetzterZugriff: 10.02.2011</li><li id="footnote_8_464" class="footnote">Zurawski, Nils (2007): Wissen und Weltbilder. Konstruktion der Wirklichkeit, cognitive mapping undÜberwachung. Was Karten uns über Überwachung und Sicherheit sagen. In: Zurawski, Nils (Hg.): SurveillanceStudies. Perspektiven eines Forschungsfeldes. Opladen / Farmington Hills.</li><li id="footnote_9_464" class="footnote">Praktisch ist dies als Mythos anzusehen, wenn nicht spezielle Anonymisierungsprogramme eingesetzt werden.Vgl. dazu: Bremer, Karsten (2010): Strafbare Internetinhalte in internationaler Hinsicht. Ist der Nationalstaat wirklich überholt? Frankfurt a.M., bes. S.66ff.</li></ol><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.alios.org/blog/?flattrss_redirect&amp;id=464&amp;md5=b3dff65fa1125dd83667923b1712ab01" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.alios.org/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Vorbild Piraten Landesverband NRW</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 13:49:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alios</dc:creator>
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		<description><![CDATA[aus meiner Mail an die Piraten NRW Mailingliste heute...

Gerade in Berlin weilend habe ich gestern in einem Gespräch zwischen Berliner Piraten gehört, dass wir NRW Piraten als "Vorbild" in der Argumentation einer Diskussion dienen können... Zwecks Anregung zur Selbstreflektion vor dem kommenden Parteitag in Gelsenkirchen, spiele ich gerne den Proxy, und forwarde die angesprochene ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>aus meiner Mail an die Piraten NRW Mailingliste heute&#8230;</em></p>
<p>Gerade in Berlin weilend habe ich gestern in einem Gespräch zwischen Berliner Piraten gehört, dass wir NRW Piraten als &#8220;Vorbild&#8221; in der Argumentation einer Diskussion dienen können&#8230; Zwecks Anregung zur Selbstreflektion vor dem kommenden Parteitag in Gelsenkirchen, spiele ich gerne den Proxy, und forwarde die angesprochene Diskussion, der Netzneutralität verpflichtet so ungefiltert und unkommentiert wie möglich, hier auf die Liste.</p>
<p>In Berlin findet demnächst auch eine Landesmitgliederversammlung statt, bei dem u.A. die Landesliste für die Wahl zum Abgeordneten Haus (Landesparlament) am Ende des Jahres, gewählt werden soll. Im Vorfeld ist es in guter alter Piratentradition zu einer Diskussion um das richtige Wahlverfahren gekommen (wobei vor der LMV zu während der LMV schon ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung ist <img src='http://www.alios.org/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ).</p>
<p>Einer der Vorschläge war, dass sich Teams, die sich im Vorfeld bilden, gemeinsam einer Akzeptanzwahl stellen (die Möglichkeit in mehreren Teams zu sein soll dabei nicht ausgeschlossen sein), um so auch die Piraten von einer Kandidatur zur überzeugen, die Vorbehalten hatten, ob sie sich in einem vorher völlig unbekannten Team im Wahlkampf und evtl. später in der Fraktion so einbringen können, wie sie es wollen würden&#8230;</p>
<p>Dieser Vorschlag wurde hitzig diskutiert und es gab viele Kritikpunkte, die ich hier nicht alle im Detail aufführen möchte. Vielmehr möchte ich hier ein Argument raus picken, welches mich sehr zum Nachdenken gebracht hat und von dem ich mittlerweile Glaube, dass es eines der Stärksten ist:</p>
<p>Durch die Bildung von Teams wird es zu einem internen &#8220;Wahlkampf&#8221; kommen, was ja grundsätzlich erstmal nicht schlecht ist, wenn intern diskutiert und gestritten wird. Zum Problem kann es aber am Ende werden, wenn eine Situation entsteht, in der die (unreflektierten) emotionalen Spuren, die dieser Prozess bei vielen Beteiligten  hinterlassen hat, in Kombination mit der Situation, dass es Verfahrensbedingt faktisch ein Gruppe von &#8220;Gewinnern&#8221; und eine von &#8220;Verlierern&#8221; geben wird und dass wenn es schlecht läuft es zu einer Spaltung kommen kann, die so massiv ist, dass es zum Zusammenbruch jeglicher &#8220;Produktivität&#8221; führt.</p>
<p>Das Zitat auf das ich hinaus wollte, ohne Anspruch auf 100%-igen Wortlaut, war: &#8220;[...] Guck dir die Scheiße in NRW an. Deren Crew-Kreisverband Fuckup hat dazu geführt, dass der Landesverband faktisch tot und handlungsunfähig ist. Das ganze ist so massiv, dass eine Wiederbelebung nur möglich erscheint wenn es zu einer Trennung kommt und eine oder mehrere Gruppen den Landesverband verlassen. [...]&#8221;</p>
<p>Ich spare mir jetzt Hoffnungstiftende Worte am Ende, hoffe aber, dass ich das ganze so wieder geben konnte, dass es bei dem Einen oder dem Anderen, genau wie bei mir, zu einer neuen Nachdenklichkeit im Bezug auf unseren LV führt.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.alios.org/blog/?flattrss_redirect&amp;id=437&amp;md5=a0755e15f18965797b5ba73db5dc5d0d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.alios.org/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>3 Mitglieder der Piratenpartei Tunesien von Polizei verschleppt</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 12:06:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alios</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheit statt Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
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Wie die Piratenpartei Tunesien gestern in einer Pressemitteilung bekannt gab sind gestern, am 6.1.2011, 3 ihrer Mitglieder Slah Eddin Kchouk, Azyz Ammami und Slim Ammamou von der tunesisichen Polizei verhaftet worden. Der Aufenthaltsort der 3 sei auch den Familien nicht bekannt, wie es in einer Pressemitteilung der tunesisichen Piraten heisst.

Die drei Aktivisten hatten sich, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_422" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.alios.org/blog/wp-content/uploads/2011/01/piratestunesia.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-422" title="Logo Piratenpartei Tunesien" src="http://www.alios.org/blog/wp-content/uploads/2011/01/piratestunesia-150x150.jpg" alt="Logo Piratenpartei Tunesien" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Logo Piratenpartei Tunesien</p></div>
<p>Wie die Piratenpartei Tunesien gestern in einer Pressemitteilung bekannt gab sind gestern, am 6.1.2011, 3 ihrer Mitglieder <em>Slah Eddin Kchouk, </em><em>Azyz Ammami und </em><em>Slim Ammamou</em> von der tunesisichen Polizei verhaftet worden. Der Aufenthaltsort der 3 sei auch den Familien nicht bekannt, wie es in einer Pressemitteilung der tunesisichen Piraten heisst.</p>
<p>Die drei Aktivisten hatten sich, nach den sozialen Unruhen, die am 18. Dezember letztes Jahr in vielen Städten wie<em> Sidi, Bouzid, Siliana</em> und <em>Thala</em> statt fanden, an der Veröffentlichung von Videos und Informationen beteiligt, die zeigen sollen, wie junge Demonstanten von der Polizei erschosschen werden.</p>
<p>Des weiteren haben sich die Piraten an der Verteilung von USB Sticks und CD-ROMs an Schulen und Universitäten beteiligt, die z.B. die <a title="WP: Tor (Netzwerk)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tor_%28Netzwerk%29" target="_blank">Software TOR</a> enthalten, die ein annonymes Surfen im Internet, sowie die Umgehung von Zensur- und Filterinfrastruktur im WEB ermöglicht.</p>
<div id="attachment_425" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.alios.org/blog/wp-content/uploads/2011/01/slim.jpg"><img class="size-medium wp-image-425" title="Slim Amamou" src="http://www.alios.org/blog/wp-content/uploads/2011/01/slim-300x300.jpg" alt="Slim Amamou" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Slim Amamou</p></div>
<div id="attachment_424" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.alios.org/blog/wp-content/uploads/2011/01/azyz.jpg"><img class="size-medium wp-image-424 " title="Azyz Ammami" src="http://www.alios.org/blog/wp-content/uploads/2011/01/azyz-300x200.jpg" alt="Azyz Ammami (rechts)" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Azyz Ammami (rechts)</p></div>
<p><div id="attachment_423" class="wp-caption alignnone" style="width: 235px"><a href="http://www.alios.org/blog/wp-content/uploads/2011/01/slah.jpg"><img class="size-medium wp-image-423" title="Slah Eddin Kchouk " src="http://www.alios.org/blog/wp-content/uploads/2011/01/slah-225x300.jpg" alt="Slah Eddin Kchouk " width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Slah Eddin Kchouk </p></div><br />
<a name="updates"></a></p>
<h2><strong>Updates</strong></h2>
<ul>
<li> Die Piratenpartei Österreich <a title="Piratenpartei Östereich: Piratenparteien verurteilen die ungerechtfertigten Festnahmen von Bürgerrechtlern und Mitgliedern der Piratenpartei in Tunesien" href=" https://www.piratenpartei.at/piratenparteien-verurteilen-die-ungerechtfertigten-festnahmen-von-buergerrechtlern-und-mitgliedern-d" target="_blank">verurteilt die Festnahmen in einer Pressemitteilung</a>.</li>
<li><a title="Piratenpartei Deutschland: Piraten in Tunesien verhaftet" href="http://www.piratenpartei.de/110107-Piraten-in-Tunesien-verhaftet" target="_blank">Piratenpartei Deutschland: Piraten in Tunesien verhaftet</a></li>
<li><a title="Pirate Party UK: Pirate Parties condemn Tunisia's unjust arrest of Pirate Party Members and Free Speech Activists." href="http://www.pirateparty.org.uk/press/releases/2011/jan/7/pirate-parties-condemn-tunisias-unjust-arrest-pira/" target="_blank">Pirate Party UK: Pirate Parties condemn Tunisia&#8217;s unjust arrest of Pirate Party Members and Free Speech Activists.</a></li>
<li><a title="docudharma: Multiple=" target="_blank">docudharma: Multiple Activists and Members of the Pirate Party Arrested In Tunisia</a></li>
<li><a title="torrentfreak: Pirate Party Members Arrested in Tunisian Censorship Revolt" href="http://torrentfreak.com/pirate-party-members-arrested-in-tunisian-censorship-revolt-110108/" target="_blank">torrentfreak: Pirate Party Members Arrested in Tunisian Censorship Revolt</a></li>
<li><a title="U.S. Pirate Party: Pirate Solidarity" href="http://pirate-party.us/comment.php?comment.news.29">U.S. Pirate Party: Pirate Solidarity</a></li>
<li><a title="OTS: Piratenparteien verurteilen die ungerechtfertigten Festnahmen von Bürgerrechtlern und Mitgliedern der Piratenpartei in Tunesien" href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110108_OTS0014/piratenparteien-verurteilen-die-ungerechtfertigten-festnahmen-von-buergerrechtlern-und-mitgliedern-der-piratenpartei-in-tunesien" target="_blank">OTS: Piratenparteien verurteilen die ungerechtfertigten Festnahmen von Bürgerrechtlern und Mitgliedern der Piratenpartei in Tunesien</a></li>
<li><a title="Piratenpartei Deutschland Demo Botschaft Tunesien: De Tunis a Budapest - Liberté pour la presse!" href="http://web.piratenpartei.de/110108-De-Tunis-a-Budapest-Liberte-pour-la-presse" target="_blank">Piratenpartei Deutschland Demo Botschaft Tunesien: De Tunis a Budapest &#8211; Liberté pour la presse!</a></li>
<li><a title="TheStar: Tunisia: The uprising has a hashtag" href="http://www.thestar.com/news/insight/article/918463--tunisia-the-uprising-has-a-hashtag" target="_blank">TheStar: Tunisia: The uprising has a hashtag</a></li>
<li><a title="Telepolis: Boykottaufruf gegen Tunesien" href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/149052" target="_blank">Telepolis: Boykottaufruf gegen Tunesien</a></li>
</ul>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.alios.org/blog/?flattrss_redirect&amp;id=421&amp;md5=1cdbcd5848a22e38b2a9ad7160c9dfe3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.alios.org/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wikileaks &#8211; Cyberwar ?</title>
		<link>http://www.alios.org/blog/2010/12/wikileaks-cyberwar/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 17:06:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alios</dc:creator>
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		<category><![CDATA[wikileaks]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man #cyberwar bei twitter sucht kam in den letzten sechs Monaten immer etwas zu Stuxnet, Operation Aurora, NATO, China, Botnetzen, Rüstungskontrollen und anderen wichtigen Aspekten, die sich mit der Problematik des Cyberwar beschäftigen.

Doch seit ein paar Tagen ist die Timeline voll mit Wikileaks und Cyberwar! Warum frage ich mich! Ich werde versuchen einige ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Gastbeitrag von @zeroskillor</em></p>
<h1>Wikileaks &#8211; Cyberwar ?</h1>
<p><img class="alignleft" title="wikleaks logo" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a4/WL_Hour_Glass_Uppercase_Halfsize.jpg" alt="" width="121" height="283" />Das Netz ist in Aufruhr. Alle twittern, mailen, bloggen und schreiben über Wikileaks. Die Piraten bauen Spiegelserver, Paypal und Amazon brechen unter dem Druck der USA zusammen und sperren Wikileaks. Server werden mit DDOS attacken angegriffen.<br />
Was ist da eigentlich los, frag ich mich <a href="http://de.linkedin.com/pub/florian-grunert/22/a98/99a">Linkedin Profile</a> ?</p>
<p>Haben die Regierungen dieser Erde über alle Unterschiede, die sie haben, einen neuen gemeinsamen Feind? Sollen Wikileaks und die freien Menschen im Netz, die Wikileaks unterstützen, die neuen Terroristen des digitalen Zeitalters werden? Wohl eher  nicht!</p>
<p>Auch wenn die USA versucht durch verschiedene Mechanismen den Druck auf Wikileaks und die Unterstützer zu erhöhen, erzeugen sie automatisch einen noch größeren gegen Wind. Dieser Wind treibt die Segel der Bürgerrechtsparteien, Aktivisten und freien Menschen im Netz voran.<br />
Die USA versucht durch verschiedene mediale Mechanismen die Menschen abzuhalten mal so eine Depesche zu lesen.<br />
Man hört Dinge wie: Bekommt man keinen <a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1079397">Job</a>, wenn man ein &#8220;Support Wikileaks&#8221; T-Shirt trägt, oder macht man sich strafbar, wenn man sich Daten auf der Webseite anschaut?</p>
<p>All diese Gedanken und Fragen fliegen zur Zeit über die neutralen Datenautobahnen des Netzes. Auch offline wird viel diskutiert, ob Fernsehesendungen oder die Printmedien, kaum ein Tag ohne eine Schlagzeile über Wikileaks. Jedoch möchte ich keine chronologische Geschichte von Wikileaks erzählen, sondern mich einem anderen Thema zu wenden.</p>
<h2>Ist die Situation, die gegenwärtig im Netz passiert cyberwar?</h2>
<p><strong> </strong>Wenn man #cyberwar bei twitter sucht kam in den letzten sechs Monaten immer etwas zu Stuxnet, Operation Aurora, NATO, China, Botnetzen, Rüstungskontrollen und anderen wichtigen Aspekten, die sich mit der Problematik des Cyberwar beschäftigen.</p>
<p>Doch seit ein paar Tagen ist die Timeline voll mit Wikileaks und Cyberwar! Warum frage ich mich! Ich werde versuchen einige Punkte zu erläutern, warum das nicht nur falsch ist, sondern auch noch gefährlich! Vorweg: Es gibt keine genaue Defintion von Cyberwar, aber man sollte diese Wort nicht im Zusammenhang mit Wikileaks heroisieren, denn mit Krieg hat diese Bewegung und ihre Idee nichts zu tun.</p>
<ol>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cyberwar">Cyberwar</a> ist ein Wort, was sich rein auf staatliche Akteure bezieht!</li>
<li>Cyberwar ist begrenzt auf militärische Interventionen, wie z.B. die Manipulation von Radaranlagen, Drohnen im Falle eines Krieges ( meistens nur als Ergänzung zu konventionellen Waffen).</li>
<li>Cyberwar bezieht sich nur auf militärische Netzwerke und Geräte per Definition.</li>
<li>Es sollte versucht werden die Begriffe kategorisch vom öffentlichen Netz zu trennen, dass ist jedoch durch die große Vernetzungsdichte von militärischen und privaten Netzen nicht immer möglich. Cyberwar und cybercrime verschmilzen hier öfters.</li>
<li>Im Wort Cyberwar steckt das Wort &#8220;War=Krieg&#8221;, welches nach <a href="http://www.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=GV0OHL">Bundeszentrale für politische Bildung</a> definiert werden kann als: &#8221;<em>Krieg bezeichnet einen organisierten, mit Waffen gewaltsam ausgetragenen Konflikt zwischen Staaten bzw. zwischen sozialen Gruppen der Bevölkerung eines Staates</em>&#8221; &#8211; Jetzt könnte man diese Bewegung im Netz als eine soziale Gruppe bezeichnen, jedoch fehlen hier jegliche Parallelen um von einer kriegerischen Handlung sprechen zu können. Das Spiegeln eines Servers oder die Veröffentlichung von diesen Daten widersprechen dem Grundverständnis von einer kriegerischen Handlung. Auch das Wort <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Information_warfare">information warfare</a> ist hier nicht die richtige Wortwahl.</li>
<li>Es ist und bleibt kein Krieg: Jede Begrifflichkeit, die im Zusammenhang mit Wikileaks als Krieg bezeichnet wird ist nach meinem Verständnis falsch, da glücklicher Weise die Bedingungen nicht erfüllt werden.</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Krieg">Krieg</a> hat in der Geschichte der Menschheit eine sehr negative Konnotation, welche sich nicht auf die jetzige Situation übertragen lässt.</li>
<li>Auch das Wort <a title="WP: Cyber-Terrorismus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cyberterrorismus" target="_blank">Cyber-Terrorismus</a> ist bis jetzt noch nicht öffentlich von den USA oder anderen Staaten im Zusammenhang mit Wikileaks benutzt worden, sondern nur von <a title="ListPeople_AssangeCriminalized.pdf" href="http://www.cableleaks.com/forum/attachment.php?aid=4" target="_self">Einzelnen</a>. Denn wenn Wikileaks als eine terroristische Organisation eingestuft wird und dies von anderen Ländern akzeptiert wird, dann werden wir im Netz ein großes Problem haben. Denn hier können ganz andere Staatsorgane mit rechtlicher Absicherung agieren. Deswegen sollte dies Wortwahl mit großer Sorgfalt überdacht werden.</li>
</ol>
<p>Wikileaks ist die logische Konsequenz aus einem freien und neutralen Netz, in dem der Bürger selbst entscheiden kann, wie er seine Informationen filtert und bearbeitet. Ich brauche meine Bürgerrechte nicht abgeben um etwas für Wikileaks zu machen. Ich möchte meinen NICHT- <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kombattant">Kombattanten</a> Status behalten, damit ich als freier Bürger nach dem Willen unseres GG nach bestem Wissen und Gewissen handeln kann.</p>
<p>Die romantische Vorstellung des idealistischen Netzaktivisten, der bewaffnet mit seinem Notebook, die Meinungsfreiheit und Informationsfreiheit bewahren will, empfinden ich als tolle Piratenromantik des 21.Jh. . Jedoch sollten wir uns nicht unsere eigenen Möglichkeiten verbauen, indem wir falsche Worte für unsere Arbeit benutzen.</p>
<p><strong>&#8221; WE COME IN PEACE </strong>&#8221; &#8212; Übrigens das Motto der diesjährigen 27c3 des CCC. Find ich irgendwie cooler!</p>
<h2>Der Author</h2>
<p>Florian Grunert ist Student der Politikwissenschaften und der Philosophie. Er beschäftigt sich langem mit dem Thema Cyberwar und betreibt die Webseite <a title="study4cyberwar" href="http://www.study4cyberwar.com">study4cyberwar</a>. Ausserdem ist er in Münster als Mitglied der Piratenpartei aktiv.</p>
<p>Kontaktieren könnt ihr ihn hier:</p>
<address> Florian Grunert:<br />
<a title="study4cyberwar" href="http://www.study4cyberwar.com"> www.study4cyberwar.com</a><br />
twitter: <a title="zeroskillors profil bei twitter" href="http://twitter.com/zeroskillor">zeroskillor</a><br />
mail: <a title="fgrunert@uni-osnabrueck.de" href="mailto:fgrunert@uni-osnabrueck.de">fgrunert@uni-osnabrueck.de</a></address>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.alios.org/blog/?flattrss_redirect&amp;id=395&amp;md5=53d671bd7b4f715a5d2149cbf04c842a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.alios.org/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wikileaks Cable Mirror aufsetzen</title>
		<link>http://www.alios.org/blog/2010/12/wikileaks-cable-mirror-aufsetzen/</link>
		<comments>http://www.alios.org/blog/2010/12/wikileaks-cable-mirror-aufsetzen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 11:56:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alios</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheit statt Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Gebastel und Gelöt]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[cable]]></category>
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		<category><![CDATA[ddos]]></category>
		<category><![CDATA[full mirror]]></category>
		<category><![CDATA[mirror]]></category>
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		<category><![CDATA[torrent]]></category>
		<category><![CDATA[wikileaks]]></category>
		<category><![CDATA[wikileaks.ch]]></category>
		<category><![CDATA[wikileaks_archive.7z]]></category>

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		<description><![CDATA[

Beim Kaffee heute morgen konnte ich die Meldung lesen, dass die wikileaks.org Domain vom US Provider wg. angeblicher DDOS Attacken abgeschaltet wurde. Mittlerweile kann man die von der Schweizer Piratenpartei gehostete Domain wikileaks.ch verwenden oder wikileaks.nl.

Nach dem lesen der Meldung hatte ich dann eben die Schnautze voll und habe einen mirror für die bisher ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 13.2px;"><img class="alignleft" style="margin: 15px;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a4/WL_Hour_Glass_Uppercase_Halfsize.jpg" alt="" width="73" height="170" /></span></p>
<p>Beim Kaffee heute morgen konnte ich <a href="http://news.netcraft.com/archives/2010/12/03/wikileaks-moves-domain-to-switzerland.html">die Meldung lesen</a>, dass die wikileaks.org Domain vom US Provider wg. angeblicher <a title="WP: Denial of Service" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Denial_of_Service">DDOS Attacken</a> abgeschaltet wurde. Mittlerweile kann man die von der Schweizer Piratenpartei gehostete Domain <a title="http://wikileaks.ch" href="http://wikileaks.ch">wikileaks.ch</a> verwenden oder <a title="http://wikileaks.nl" href="http://wikileaks.nl">wikileaks.nl</a>.</p>
<p>Nach dem lesen der Meldung hatte ich dann eben <a href="http://twitter.com/#!/alios/status/10624738929942528">die Schnautze voll</a> und habe einen mirror für die bisher releasten cable Dokumente aufgesetzt &#8211; Freiheit statt Angst.</p>
<p>Da viele Nachfragen über Twitter rein kamen wie das geht, hier eine kurze Anleitung:</p>
<ol>
<li><a title="http://cablegate.alios.org/wikileaks_cablegate_201012021501.6005500.TPB.torrent " href="http://cablegate.alios.org/wikileaks_cablegate_201012021501.6005500.TPB.torrent ">kummolativen Torrent File</a> mit der Cable Site saugen.</li>
<li>Auf webserver legen</li>
</ol>
<p>Eine wichtige Anmerkung. Die Links in den Webseiten beziehen sich alle auf das webserver root. Daher kann man die Dateien nicht ohne weiteres in ein Unterverzeichnis legen.</p>
<p>Wenn ihr einen eigenen Mirror aufgesetzt habt, postet es doch kurz in den comments, dann nehme ich ihn in die Liste auf:</p>
<ul>
<li><a title="http://cablegate.alios.org" href="http://cablegate.alios.org">http://cablegate.alios.org</a></li>
<li><a href="http://wikileaks.alios.org">http://wikileaks.alios.org</a></li>
</ul>
<p><strong>Update 6.12.2010</strong>: Wikileaks bietet nun auch die Möglichkeit an,<a href="http://wikileaks.ch/mass-mirror.html"> einen Mirror anzumelden</a>. Sie schieben dann die Daten aktiv auf den eigenen Server. Hat den Vorteil, dass man sich nicht mehr drum kümmern muss.</p>
<p><strong>Update 7.12.2010: </strong>Mittlerweile gibt es hier eine 7z Datei mit den Torrents für alle jemals bei Wikileaks veröffentlichte Dokumente.</p>
<p>bei wikileaks.ch: <a title="http://wikileaks.ch/file/wikileaks_archive.7z" href="http://wikileaks.ch/file/wikileaks_archive.7z">http://wikileaks.ch/file/wikileaks_archive.7z</a></p>
<p>lokaler Mirror: <a title="http://wl.alios.org/wikileaks_archive.7z" href="http://wl.alios.org/wikileaks_archive.7z">http://wl.alios.org/wikileaks_archive.7z</a></p>
<p>Mehr Informationen dazu auch bei <a title="uppercaise: Wikileaks mirrors and torrent downloads" href="http://uppercaise.wordpress.com/2010/12/07/wikileaks-mirrors/" target="_blank">Uppercase</a>.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.alios.org/blog/?flattrss_redirect&amp;id=386&amp;md5=bf8b9ad6b27344e41771830feccb907a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.alios.org/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Verwendung von reCAPTCHA in der Clearingstelle der Piraten</title>
		<link>http://www.alios.org/blog/2010/08/verwendung-von-recaptcha-in-der-clearingstelle-der-piraten/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 06:35:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alios</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[clearingstelle]]></category>
		<category><![CDATA[datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Invitekey]]></category>
		<category><![CDATA[IP]]></category>
		<category><![CDATA[lqfb]]></category>
		<category><![CDATA[reCAPTCHA]]></category>
		<category><![CDATA[Referenzschlüssel]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Piratenwatchblog wurde gestern die Verwendung des reCAPTCHA Scripts von google kritisiert, da dabei die IP Adresse, eines Hosts der die Clearingstelle besucht, bei google gespeichert wird.

Als Admin und Entwickler der Clearingstelle möchte ich auf diese Kritik hier kurz eingehen, in dem ich die Funktionsweise von reCAPTCHA kurz beschreibe:

Ruft ein Browser die Seite http://lqfb-clearingstelle.piratenpartei.de auf, bekommt er von Clearingstellen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Piratenwatchblog wurde gestern die Verwendung des <a title="reCAPTCHA" href="http://de.wikipedia.org/wiki/CAPTCHA#reCAPTCHA">reCAPTCHA Scripts</a> von google <a title="Piratenwatchblog: &quot;http://piratenwatchblog.blogsport.de/2010/08/18/piratenpartei-verwendet-google-recaptchas-mitgliederdaten-werden-an-google-uebermittelt&quot;" href="http://piratenwatchblog.blogsport.de/2010/08/18/piratenpartei-verwendet-google-recaptchas-mitgliederdaten-werden-an-google-uebermittelt" target="_blank">kritisiert</a>, da dabei die IP Adresse, eines Hosts der die <a title="Clearingstelle der Piratenpartei" href="http://lqfb-clearingstelle.piratenpartei.de" target="_blank">Clearingstelle</a> besucht, bei google gespeichert wird.</p>
<p>Als Admin und Entwickler der Clearingstelle möchte ich auf diese Kritik hier kurz eingehen, in dem ich die Funktionsweise von reCAPTCHA kurz beschreibe:</p>
<p>Ruft ein Browser die Seite http://lqfb-clearingstelle.piratenpartei.de auf, bekommt er von Clearingstellen Server eine Webseite, die u.A.auf das reCAPTCHA Script referenziert. Dieses ruft der Webbrowser dann von google ab.</p>
<p>Google generiert daraufhin das Captcha und einen Identifier (der diesen Abruf codiert) und merkt sich die IP Adresse des Rechners, der es abgerufen hat.</p>
<p>Der Benutzer gibt dann darauf hin seinen Schlüssel, den er von der Mitglieder Datenbank erhalten, sowie das Captcha ein. Drückt der Benutzer dann den Absenden Button, werden diese Daten an den Clearingstellen Server übertragen. Der Clearingstellen Server fragt dann das Tupel aus Identifier, eingegebenem Captcha und IP-Adresse des Browsers bei reCAPTCHA an. reCAPTCHA prüft dies dann und teilt dem Clearingstellen Server mit, ob dieses Captcha für den Identifier und für die übermittelte IP generiert wurde, sowie ob es korrekt eingegeben wurde.</p>
<p>Diese Daten werden von reCAPTCHA <a title="reCAPTCHA Privacy Notice" href="http://www.google.com/recaptcha/policy" target="_blank">nach 30 Tagen gelöscht</a>.</p>
<p>Somit wird bei reCAPTCHA gespeichert, dass ein Host, hinter einer IP-Adresse, zu einem Zeitpunkt die Webseite der Clearingstelle aufgerufen hat. Des weiteren ist ggf. bekannt, dass der User auf irgendeinem Weg (im konkreten Fall durch Absenden des Formulars) das Captcha an den Server der Clearingstelle übertragen haben muss, da er es zu verifizieren versucht. Da der eingegebene Refernezschlüssel zu keinem Zeitpunkt an reCAPTCHA übertragen wird, kann weder ein Verknüpfung zu einer Person in der Mitgliederdatenbank der Piraten statt finden (und selbst wenn, bräuchte reCAPTCHA natürlich noch die Mitgliederdantenbank), noch liegt eine Information vor, ob der Benutzer überhaupt einen gültigen Schlüssel eingegeben hat, da diese Überprüfung durch die Clearingstelle erst nach der Überprüfung des Captchas stattfindet.</p>
<p>Dennoch plane ich in der nächsten Release der Clearingstelle das reCAPTCHA Script durch eines zu ersetzen, das auf dem Server der Clearingstelle selber läuft. Wenn jemand ein gutes und barrierefreies Script kennt, freue ich mich über Anregungen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.alios.org/blog/?flattrss_redirect&amp;id=357&amp;md5=e9360abd10c491dad3a3e1d52503e2ef" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.alios.org/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Offener Brief an die EU-Kommission und an die Regierung der Bundesrepublik Deutschland</title>
		<link>http://www.alios.org/blog/2010/07/offener-brief-an-die-eu-kommission-und-an-die-regierung-der-bundesrepublik-deutschland/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 10:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alios</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheit statt Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>
		<category><![CDATA[Engström]]></category>
		<category><![CDATA[MEP]]></category>
		<category><![CDATA[Piratepad]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute veröffentlichte die Piratenpartei ein Pressemitteilung zu einem offenen Brief an die EU-Kommission und die Bundesregierung, in dem gefordert wird, die Ergebnisse zu den, im geheimen ablaufenden ACTA-Verhandlungen zu Veröffentlichen und in Zukunft die gesamten Verhandlungen transparenter zu gestalten.  Dazu heisst es in einer Pressemitteilung der Piraten:

Die Verhandlungen des Anti Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute veröffentlichte die Piratenpartei ein <a href="http://www.piratenpartei.de/OffenerBrief-100721-Offener-Brief-an-die-EU-Komission-und-an-die-regierung-der-Bundesrepublik-Deutschland">Pressemitteilung</a> zu einem offenen Brief an die EU-Kommission und die Bundesregierung, in dem gefordert wird, die Ergebnisse zu den, im geheimen ablaufenden ACTA-Verhandlungen zu Veröffentlichen und in Zukunft die gesamten Verhandlungen transparenter zu gestalten.  Dazu heisst es in einer Pressemitteilung der Piraten:</p>
<blockquote>
<div id="_mcePaste">Die Verhandlungen des Anti Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) in Luzern Ende Juni wurden erneut im Geheimen geführt, das Ergebnis der Verhandlungen wurde nicht veröffentlicht. Nachdem selbst Mitgliedern des Europäischen Parlaments <a title="MEP Christian Engström's Blog: ACTA negotiators inform the Parliament in secret" href="http://christianengstrom.wordpress.com/2010/07/12/acta-negotiators-inform-the-parliament-in-secret/" target="_blank">verboten wurde</a>, ihre Informationen über ACTA mit der Öffentlichkeit zu teilen, wie der Abgeordnete Christian Engström von der Piratenpartei Schweden berichtet, ist es erneut <a title="New ACTA leak: 2010 07 13 consolidated text (Luzern round)" href="http://www.laquadrature.net/en/new-acta-leak-2010-07-13-consolidated-text-luzern-round" target="_blank">mutigen  Einzelnen zu verdanken</a>, dass die Öffentlichkeit über die in ACTA geplanten Bürgerrechtsverletzungen informiert werden kann.</div>
</blockquote>
<p>Der Brief wurde, wie mittlerweile in solchen Fällen bei den Piraten üblich, mittels eines <a title="PiratenPad: Ein offener Etherpad Server" href="http://www.piratenpad.de/" target="_blank">Piratepads</a>, einem Werkzeug mit dem sich über das Internet kollaborativ an Texten arbeiten lässt, erarbeitet.</p>
<p>Und hier der Brief in ganzer Länge:</p>
<blockquote><p><em>Offener Brief</em></p>
<p><em>an die EU-Kommission und</em></p>
<p><em>an die Regierung der Bundesrepublik Deutschland</em></p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>Seit mehr als zwei Jahren verhandeln Staaten und Staatenbünde unter Ausschluss der Öffentlichkeit über das Handelsabkommen ACTA, das Anti-Counterfeiting Trade Agreement. Nur gelegentlich sickern inoffiziell Zwischenergebnisse oder vermeintliche Zwischenergebnisse durch. Erst jüngst hat das Europäische Parlament diese Vorgehensweise kritisiert und gefordert, die Parlamente über den jeweiligen Verhandlungsstand zu informieren. Zu den ACTA-Verhandlungen stellen wir Ihnen im folgenden einige Fragen und bitten Sie um Antworten.</p>
<p>Was sind die Gründe für die Geheimhaltung der ACTA-Verhandlungen? Geheimhaltung ist dann sinnvoll, wenn man eine Strategie plant und seine Gegner darüber im Unklaren lassen will. Die Geheimverhandlungen sind also Ausdruck eines grundsätzlichen Misstrauens gegenüber der Öffentlichkeit, in deren Interesse Sie handeln sollen.</p>
<p>Gleichzeitig begegnen Sie jeglicher Kritik seitens der Bürgerbewegungen mit Unverständnis. Sie zeigen sich verwundert über die Bedenken, die durch die intransparente Verhandlungsführung und das Durchsickern ungesicherter Informationen erst geschürt werden.</p>
<p>Warum fordern Sie mehr Vertrauen in den guten Willen derVerhandlungsdelegationen, wenn Sie selbst nicht bereit sind, den Bürgern ebenfalls Vertrauen entgegenzubringen und den Verhandlungsstand offenzulegen?</p>
<p>Warum weigern Sie sich, den aktuellen Verhandlungsentwurf zu veröffentlichen? Damit könnten Sie doch leicht unsere Befürchtungen entkräften, ACTA verletze Bürgerrechte.</p>
<p>Wir fordern:</p>
<ul>
<li>Der aktuelle Verhandlungsstand muss veröffentlicht werden.</li>
<li>Alle betroffenen Gruppen – Politik, Zivilgesellschaft und Industrie müssen in die Verhandlungen einbezogen werden.</li>
<li>Es muss einen Dialog zwischen den ACTA-Delegationen und der europäischen Öffentlichkeit geben. Dieser Dialog muss offen, ehrlich und verständlich sein.</li>
</ul>
<p>Wir appellieren an Sie: Nehmen Sie die Verantwortung wahr, die Sie gegenüber den Bürgern Deutschlands und Europas haben!</p>
<p>Wir hoffen auf baldige Antwort und verbleiben</p>
<p>mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Piratenpartei Deutschland</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.alios.org/blog/?flattrss_redirect&amp;id=347&amp;md5=5a391ebbd562c0560851aba707117cc8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.alios.org/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.alios.org/blog/2010/07/offener-brief-an-die-eu-kommission-und-an-die-regierung-der-bundesrepublik-deutschland/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abwarten und Rum trinken?</title>
		<link>http://www.alios.org/blog/2010/06/abwarten_und_rum_trinke/</link>
		<comments>http://www.alios.org/blog/2010/06/abwarten_und_rum_trinke/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 10:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alios</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheit statt Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[bpt10]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesparteitag]]></category>
		<category><![CDATA[demokratisierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Zugangserschwerungsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[ZugErschwG]]></category>

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		<description><![CDATA[Über den Bundesparteitag 2010.1 der Piraten in Bingen, wurde in den letzten Wochen ja schon viel geschrieben und diskutiert. Ganz besonders intensiv scheint man sich, so der Eindruck, über Anträge zur Geschäftsordnung, neue Vorstände und Männlein, Weiblein und alles dazwischen ausgetauscht zu haben.

Zugegeben, dies waren auch die Themen die über Lautsprecher, Leinwand und Stream zu ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über den Bundesparteitag 2010.1 der Piraten in Bingen, wurde in den letzten Wochen ja schon viel geschrieben und diskutiert. Ganz besonders intensiv scheint man sich, so der Eindruck, über Anträge zur Geschäftsordnung, neue Vorstände und Männlein, Weiblein und alles dazwischen ausgetauscht zu haben.</p>
<p>Zugegeben, dies waren auch die Themen die über Lautsprecher, Leinwand und Stream zu vernehmen waren. Die Themen die ich aber die ganzen 2,5 Tage, in vielen Gesprächen abseits, geführt habe waren aber eigentlich ganz andere: <em>Warum sind wir eigentlich hier? Was wollen wir?  Wo wollen wir hin und warum?</em> und manchmal, aber deutlich seltener, <em>Wie kommen wir dahin?</em></p>
<p>Ich denke, dass es genau diese Fragen sind, die wir Piraten zunächst angehen sollten, bevor wir anfangen an konkreten, weiteren Forderungen zu arbeiten.</p>
<p>Die Piratenpartei(en) haben sich vor nunmehr fast 4 Jahren angefangen zusammen zu finden. In Deutschland gab es rund um die Zensursula Debatte und Vorratsdatenspeicherung einen enormen Zulauf an neuen Mitgliedern und Sympathisanten. Wenn man diese Leute fragt, was sie zu den Piraten getrieben hat, hört man sehr häufig vor allem 2 Gründe:</p>
<ul>
<li>Freiheitsrechte müssen geschützt werden (ob nun klassische Bürgerrechte oder eben Themen wie Netzneutralität)</li>
<li>Unzeitgemäßer Stil in der Politik (keine Transparenz, Experten Wissen und nicht das Wissen und die Kreativität der Bürger etc., veraltete Machtstrukturen)</li>
</ul>
<p>Dies scheinen mir, ganz grob umrissen, die beiden wichtigsten Motive zu sein &#8211; welche die allermeisten Piraten gemeinsam antreiben, die sich ja auch so im <a title="Parteiprogramm der Piratenpartei Deutschland" href="http://wiki.piratenpartei.de/Grundsatzprogramm" target="_blank">Grundsatzprogramm der Piraten</a> wiederfinden. Um nun daraus aber konkrete Forderung ableiten zu können, scheint es sinnvoll zunächst herauszufinden:</p>
<ol>
<li>Warum die Themen überhaupt politisch sind &#8211; also warum kein Konsens in der Gesellschaft in den Fragen besteht?</li>
<li>Was ist die wirkliche Basis dieser Motive?</li>
</ol>
<h2>Von Wertewelten, Einwohnern und Besuchern</h2>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 111px"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Prof._Peter_Kruse.jpg&amp;filetimestamp=20100417151544"><img title="Peter Kruse (source wikipedia)" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/96/Prof._Peter_Kruse.jpg/180px-Prof._Peter_Kruse.jpg" alt="Peter Kruse (source wikipedia)" width="101" height="151" /></a><p class="wp-caption-text">Peter Kruse</p></div>
<p>Auf der <a title="re:publica 2010 homepage" href="http://re-publica.de/10/" target="_blank">re:publica 2010</a> stellte <a title="Wikipedia zu Peter Kruse" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Kruse">Peter Kruse</a> die <a title="Peter Kruse - re:publica 2010 - Whats next" href="http://re-publica.de/10/event-list/what%E2%80%99s-next/" target="_blank">Ergebnisse einer Studie</a> vor, in der es darum ging, die den Bewertungen verschiedener Fragestellungen zugrunde liegenden Werte, der Befragen <em>&#8220;heavy internet user&#8221;,</em> zu filtern und zu analysieren. Das erstaunliche Ergebnis war, dass es zwei disjunkte Werte-Welten zu geben scheint, in die sich die dort Befragten aufteilten. Diese Gruppen nannte Kruse <em>&#8220;Digital Visitors&#8221; </em>bzw. <em>&#8220;Digital Residents&#8221;</em>.</p>
<p>Während die <em>&#8220;Digital Visitor&#8221;</em> viel Wert auf das persöhnliche Gespräch, verlässliche Informationen und Schutz der Privatsphäre legen und das Netz, im Fall der untersuchten<em> &#8220;heavy user&#8221;,</em> zwar als notwendig und wichtig an sehen,  es aber nur <em>&#8220;besuchen&#8221;</em> und eben nicht <em>&#8220;einziehen&#8221; </em>wollen.</p>
<p>Ganz anders die <em>&#8220;Digitial Residents&#8221;, </em>denen es darum geht, an komplexer Gesellschafts-Dynamik  teilzunehmen, immer und überall ins Netz zu können und Netzwerke aufzubauen zu nutzen. Sie machen auch keine kategorische Unterscheidung zwischen dem persönlichem Gespräch und der elektronischen Kommunikation im Chat, Email, Twitter oder anderen sozialen Netzen.</p>
<p>Zu erwähnen ist an dieser Stelle noch, dass bei der Studie keine alle Alters-, wie Einkommensklassen betrachtet wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass dieser Schnitt quer durch alle diese Klassen zu finden ist, und dass im konkreten Fall der &#8220;heavy user&#8221;, sich Visitors und Residents sogar auch quantitative annähernd 50%/50%  verteilen. Erweiterte man die Studie auf die Gesamtgesellschaft, würde sich vielleicht nicht mehr dieses 50%/50% Verteilung ergeben, aber der Schnitt, an der Front zwischen diesen beiden grundlegend diametral entgegen gesetzten Wertewelten, wäre auch dann noch deutlich erkennbar.</p>
<p>Die Ergebnisse liefern ein Erklärung dafür, warum viele Themen in letzter Zeit so unproduktiv diskutiert werden &#8211; seien es nun Themen wie Vorratsdatenspeicherung, Netzsperren oder Google StreetView. Es wurde hier immer wieder zwar auf der Ebene der Fakten diskutiert, trotzdem kam man aber zu keinen produktiven Ergebnissen, da sich die Wertewelten der diskutierenden Parteien, die unbewusst und nicht steuerbar die Sicht auf die Fakten der Diskutanten beeinflussen, sehr deutlich bei diesen Themen unterschieden.</p>
<h2>Demokratisierung von Macht und Wissen</h2>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/danielaguilar/2967187605/"><img class="alignright" title="Social Network Wheel" src="http://farm4.static.flickr.com/3010/2967187605_ed90580f26_o_d.png" alt="" width="190" height="148" /></a>Das Internet, und vor vor allem das Web 2.0 mit seinen Social Networks, führt schon jetzt zu zwei wichtigen Veränderungen in unserer Gesellschaft. Sowohl das Wissen, als auch viele Machtstrukturen demokratisieren sich.</p>
<p>Durch die komplexe Dynamik und die Tendenz zur Selbstaufschaukelung der Netze, wird die Agenda des öffentlichen Diskurses immer häufiger durch die Themen die in den Netzen &#8220;aufkochen&#8221; bestimmt und immer seltener nach dem alten Prinzip, in denen den Massenmedien diese Aufgabe zu viel. Während man früher mit Geld und/oder publikatorischer Macht seine Themen auf die Tagesordnung bringen konnte, bestimmt immer mehr die <em>&#8220;kollektive Intelligenz&#8221;</em> der Netze, welche Themen nach oben gespühlt werden. Einige Beispiele wären die ganze <em>Zensursula Debatte</em>, <em>Uni Brennt</em>, aber auch Youtube-One-Hit-Wonders , die innerhalb von ein paar Tagen weltweit Bekanntheit erlangen, mit dem was sie machen.</p>
<p>Das bedeutet, wie Peter Kruse es beschreibt, dass die Macht vom Anbieter auf den Anfrager übergeht. Ein Thema wird dann nach oben gespühlt, wenn es genug Menschen emmotional berührt und und durch die Netze dann in Rückkopplungseffekten verstärkt wird (z.B. ReTweets). Des weiteren sind diese Netze, im Wortsinne, implizit nicht hierarchisch organisiert, sondern eher chaotisch mit hoher Kopplungsdichte vernetzt. Dies wird zu einer Repolitisierung der Gesellschaft führen, da der Einzelne wieder das Gefühl hat, dass er sein Thema einbringen kann und das die reelle Möglichkeit besteht tatsächlich etwas zu bewegen. Diese Möglichkeit knabbert natürlich kräftig an etablierten Machtstrukturen, die es gewohnt sind,  Wissen und Informationen, sowie den öffentlichen Diskurs bestimmen wollen.</p>
<p>Informationen und Wissen tendieren dazu sich verbreiten zu wollen. Den Vorgang um dies zu verhindern nennt man Zensur. Um eine Zensur durchsetzten zu können benötigt man <a title="WP: Gatekeeper" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gatekeeper_(Begriffskl%C3%A4rung)" target="_blank">Gatekeeper</a>, die jene Informationen die von der Zensur betroffen sind nicht passieren zu lassen. Allerdings funktionieren diese nur zuverlässig in hirarchisch organsierte Netzen oder solchen an denen man mit den Gatekeepern alle wichtigen Gateways zwischen Teilnetzen kontrolliert. Letzteres sollte mit dem <a title="WP: Zugangserschwerungsgesetz (ZugErschwG)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zugangserschwerungsgesetz" target="_blank">Zugangserschwerungsgesetz (ZugErschwG)</a> implementiert werden, in dem man an den zentralen Stellen, bei den <a title="WP: Internet Access Provider" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Access_Provider" target="_blank">Internet Zugangsprovidern (ISP)</a>, filtert. Das Internet wurde aber von Anfang an auf allen Ebenen bewusst anders konzipiert. Ursprünglich im Rahmen militärisch orientierter Forschung entwickelt, sollten gerade zentrale <a title="WP: Single Point of Failure " href="http://de.wikipedia.org/wiki/Single_Point_of_Failure">&#8220;Single Point of Failure (SPOF)&#8221;&#8216;s</a> möglichst ausgeschlossen werden, um die Funktionalität des Gesamtnetzes auch dann noch aufrecht zu erhalten, wenn einer oder mehrere Knoten, z.B. durch einen nuklearen Schlag, ausfallen. Dies funktioniert natürlich um so besser, je engmaschiger das Netzwerk ist.</p>
<p>Mit dem Internet haben wir also eine Technologie in der Informationen frei fließen können und sollten, da es sich sowieso nicht verhindern lässt, da:</p>
<ol>
<li>das Internet systemimmmernent keine Gatekeeper zur Datenfilterung zulässt</li>
<li>sich automatisch Umgehungen finden und implementieren, welche einen Knoten der den Informationsfluss filtert umgehen. Einige technologische Beispiele wären dafür sind <a title="WP: tor" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tor_(Netzwerk)">tor</a>, oder dass kurz nachdem die technischen Grundlagen des ZugErschwG bekannt wurden, erste Videos bei youtube auftauchten wie man innerhalb von Sekunden die Sperren umgehen kann.</li>
</ol>
<h2>Ist die zukünftige Entwicklung abzusehen</h2>
<p>Wohl unstrittig ist, dass das Internet eher noch mehr Bedeutung, als weniger erlangen wird. Kruse vertritt sogar die These, dass das Internet, aus systemtheoretischer Perspektive,  wenn überhaupt nur noch vollständig abgeschaltet werden kann. Er begründet dies, in dem er 3 Kriterien für dynamische Systeme beim Internet mittlerweile erfüllt sieht:</p>
<ol>
<li><strong>Hohe Vernetzungsdichte</strong>: Hat sich Ende der 90er Jahre angefangen zu entwickeln und ist heute mit fast flächendeckendem Breitband-Internet in den meisten Industriestaaten Realität</li>
<li><strong>Hohes Grundrauschen: </strong>Seit dem Beteiligungs-Boom im Rahmen des <em>&#8220;Web 2.0&#8243;</em>, ist auch dieses Kriterium erfüllt</li>
<li><strong>Vorhandensein dynamischer Rückkopllungs-Effekte: </strong>An den oben erwähnten Beispielen zeigt sich, dass das Netz dazu tendiert gewisse Themen von sich aus aufzuschaukeln.</li>
</ol>
<p>Ein System, welches diese Kriterien erfüllt, kann nicht mehr ziehlführend, von Einzelnen kontrolliert, sondern wenn überhaupt dann nur komplett abgeschaltet werden.</p>
<p>Das Internet ist also nicht mehr aufzuhalten und damit ebenso die erwähnten Effekte von Demokratisierung von Wissen und Macht.</p>
<h2>Können die Piraten jetzt abwarten und Rum trinken?</h2>
<p>Heißt das also, dass sich die Piraten eigentlich nur drauf konzentrieren brauchen, aufzupassen, dass die Regierung keinen all zu großen Bockmist baut, sich aber ansonsten Zurrück lehnen können?</p>
<p>Ich glaube nein. Die Piratenpartei schreibt sich ja zu Recht auf die Fahne, diese Entwicklung zu sehen und Gesellschaft und Politik auf dem Weg begleiten zu wollen. Sie hat tatsächlich die Veränderungen zu großen Teilen erfasst, aber noch nicht hinreichend reflektiert, diskutiert und zusammengefasst. Denn aus der oben gemachten Analyse ergeben sich tausende von politischen Fragestellungen &#8211; diese zu erkennnen und zu beantworten sollte die Aufgabe der Piraten in den nächsten Jahren sein.</p>
<p>Damit wird die Debatte ob und wenn ja, wann und wie viel die Piraten ihr Programm erweitern sollten, sehr viel einfacher. Die Piraten sollten verstehen lernen was gerade passiert und wo es hingeht. Wenn sich daraus neue Politikfelder für die Piraten ergeben:</p>
<ul>
<li>Soziale Fragen: Wenn sich alte Machthorizonte auflösen und dann auch noch ein Teil der Gesellschaft<em> &#8220;digital visitor&#8221; </em>ist, wie kann man den Übergang für ALLE sozial verträglich gestalten</li>
<li>Aussen- Sicherheitspolitik: Schlagwörter: Cyberwar, verteilte nachhaltige Infrastruktur etc.</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p>Man kann die Frage also nicht schwarz/weiss beantworten  ob man das Programm erweitern will. Die Piraten sollten sich aber davor hüten eine neues Thema zu besetzen, ohne:</p>
<ul>
<li>einen wirklich neuen, alternativen Vorschlag einzubringen.</li>
<li>eine neue Perspektive bezüglich Entwicklung von Technik und Gesellschaft in die Diskussion einzubringen.</li>
</ul>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.alios.org/blog/?flattrss_redirect&amp;id=261&amp;md5=6a0861f829284cea63bdaea2d1454f6d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.alios.org/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Datenschutzbeauftrager verlinkt Auskunftersuche</title>
		<link>http://www.alios.org/blog/2010/04/datenschutzbeauftrager-verlinkt-auskunftersuche/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 12:59:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alios</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Der Bundesdatenschutzbeauftragte verlinkt auf seiner Webseite in einer Pressemitteilung die Formulare, mit denen man eine Auskunft über die personenbezogenen Daten, die über einen gespeichert sind, beim den wichtigsten Wirtschaftsauskunftsdateien in Deutschland anfragen kann. Prominenteste dieser Dateien dürfte Wohl die der SCHUFA sein.

Seit dem 1. April ist dies einmal im Jahr kostenlos für den Verbraucher möglich. tagesschau.de ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 284px"><a href="http://www.flickr.com/photos/skapiratin/4419130487/"><img title="Beitrag von Anna Hoff zur Kunstaktion ESF" src="http://farm3.static.flickr.com/2796/4419130487_130037c6f7.jpg" alt="Beitrag von Anna Hoff zur Kunstaktion ESF" width="274" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Von Künstlerin Anna Hoff verabreitets ehemaliges Plakat der Piratenpartei im Rahmen der Aktion &quot;Ein Stück Freiheit&quot;.</p></div>
<p>Der Bundesdatenschutzbeauftragte <a title="BFDI: Was verstecken eigentlich Auskunfteien vor Ihnen?" href="http://www.bfdi.bund.de/cln_136/DE/Oeffentlichkeitsarbeit/Pressemitteilungen/2010/15_NovelleAuskunfteien.html?nn=408908" target="_blank">verlinkt auf seiner Webseite</a> in einer Pressemitteilung die Formulare, mit denen man eine Auskunft über die personenbezogenen Daten, die über einen gespeichert sind, beim den wichtigsten Wirtschaftsauskunftsdateien in Deutschland anfragen kann. Prominenteste dieser Dateien dürfte Wohl die der SCHUFA sein.</p>
<p>Seit dem 1. April ist dies einmal im Jahr kostenlos für den Verbraucher möglich. <a title="tagesschau.de: Schufa gibt einmal im Jahr kostenfrei Auskunft" href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/schufaauskunft100.html" target="_blank">tagesschau.de schreibt dazu</a>:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Verbraucher können demnach ab dem 1. April einmal im Jahr für sie kostenfrei Einblick in die über sie gespeicherten Daten verlangen. Ermöglicht wird dies durch eine Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes, das im Frühjahr 2009 von Bundestag und Bundesrat beschlossen worden war. Die Regelung gilt für alle Auskunfteien.&#8221;</em></p></blockquote>
<p><a title="Ein Stück Freiheit" href="http://wiki.piratenpartei.de/EIN_ST%C3%9CCK_FREIHEIT" target="_blank">Link zur Aktion &#8220;Ein Stück Freiheit&#8221; der Piratenpartei.</a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zensursula Reloaded &#8211; Der neue JMStV</title>
		<link>http://www.alios.org/blog/2010/02/zensursula-reloaded-der-neue-jmstv/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 10:22:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alios</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
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		<description><![CDATA[Einen großen Anteil am Mobilisierungserfolg der Piratenpartei im vergangenen "Superwahljahr" 2009 dürfte die Debatte um das damals geplante, mittlerweile auf Eis gelegte Zugangserschwerungsgesetz (ZugErschwG) gehabt haben. Nun steht, ein halbes Jahr vor der Landtagswahl in NRW, steht wieder ein Vorhaben im Raum, welches im Namen des Jugendschutzes massive Eingriffe in die Meinungs- und Repzipientenfreiheit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen großen Anteil am Mobilisierungserfolg der Piratenpartei im vergangenen &#8220;Superwahljahr&#8221; 2009 dürfte die Debatte um das damals geplante, mittlerweile auf Eis gelegte <a title="Zugangserschwerungsgesetz bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zugangserschwerungsgesetz" target="_blank">Zugangserschwerungsgesetz (ZugErschwG)</a> gehabt haben. Nun steht, ein halbes Jahr vor der Landtagswahl in NRW, steht wieder ein Vorhaben im Raum, welches im Namen des Jugendschutzes massive Eingriffe in die Meinungs- und Repzipientenfreiheit im Internet ermöglichen könnte.</p>
<p>Die Umsetzung der geplanten <a title="Aktueller Entwurf zum Jugendmedien-Staatsvertrag" href="http://blog.odem.org/2010/01/12/Arbeitsentwurf-JMStV--Stand-2009-12-07.pdf">Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV)</a> könnte in seinen Konsequenzen weit über das hinausgehen, was mit dem ZugErschwG möglich gewesen wäre und offenbart in der vorliegenden Form ein Verständnis des Internets, insbesondere des World Wide Webs, welches nur noch als absurt zu beurteilen ist.</p>
<h3>Aufhebung der Unterscheidung zwischen Access- und Content Provider</h3>
<p>Access Provider sollen verpflichtet werden &#8220;jugendgefährdende&#8221; oder &#8220;entwicklungsbeeinträchtigende&#8221; Inhalte zu sperren (§3 Ziffer 2). Dies hebt die sinnvolle Unterscheidung zwischen Access- und Content-Providern aus dem <a title="Telemediengesetz (TMG)" href="http://www.gesetze-im-internet.de/tmg/" target="_blank">Telemediengesetz</a> (TMG §§ 7 bin 10) auf, ist ein Angriff auf die Netzneutralität der Provider und erfordert de fakto den Aufbau von Zensurinfrastruktur bei den Providern. Leider hat sich bisher nur 1&amp;1 von den Providern durch eine <a title="1&amp;1 Stellungnahme zum JMStV: Quo vadis Jugendschutz?" href="http://blog.1und1.de/2010/01/29/quo-vadis-jugendschutz-jmstv/" target="_blank">Stellungnahme zum neuen JMStV geäußert</a>.</p>
<h3>Labeling</h3>
<p>Anbieter von Inhalten sollen Ihre Inhalte &#8220;labeln&#8221; und so für eine Altersklasse (ab 12, 16, 18) freigeben; anhand dieser Kennzeichnungen sollen dann Filter auf der User Seite dafür sorgen, dass auf dem Rechner des 11-jährigen Sohns keine Inhalte ab 12 angezeigt werden. Ein solches Labeling ist allerdings in der Praxis äußerst schwer durchzuführen. Jeder Kommentar eines Blogs müsste neu in die Beurteilung eines Artikels einfließen was nicht zuletzt aufgrund der fehlenden objektiven Kriterien, ab wann denn nun ein Inhalt ab 12 oder ab 16 ist, gerade bei s.g. &#8220;User generated Content&#8221; nahezu unmöglich sein. Auf der sicheren Seite wäre man nur, wenn man vorab alle Inhalte &#8220;ab 18&#8243; kennzeichnet, womit aber das ganze Verfahren eine Reductio ad absurdum wäre.</p>
<h3>Sendezeitbegrenzung im Internet</h3>
<p>Als Alternative zum Labeln sieht der Vertrag zum Schutze der Jugend auch die Möglichkeit einer Sendezeitenbegrenzung im Internet vor um Angebote, die &#8220;<em>die Entwicklung von Kindern oder Jugendlichen zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit beeinträchtigen</em>&#8221; zu gewissen Uhrzeiten nicht verfügbar machen soll. Solch eine aus dem Rundfunk bekannte und dort auch sinnvoll umsetzbare Regelung auf das Internet anwenden zu wollen ist ebenfalls nur mit absurd zu beurteilen.</p>
<h3>Normenklarheit</h3>
<p>Wie der <a title="Webseite des Arbeitskreis Zensur" href="http://ak-zensur.de/">AK Zensur</a> in seiner <a title="Stellungnahme AK Zensur zum JMStV" href="http://ak-zensur.de/2010/01/25/jmstv-stellungnahme-ak-zensur-januar-2010.pdf">Stellungnahme</a> zum JMStV sehr gut ausführt ist ein weiterer wichtiger Kritikpunkt am derzeitigen Entwurf die mangelhafte Normenklarheit &#8211; d.h. der momentane Entwurf ist in vielen Punkten sehr unspezifisch, wie einzelne Forderungen umgesetzt werden sollen &#8211; er lässt also sehr viel Interpretationsspielraum. Dies führt zum einen dazu, dass die Verantwortlichen den Kritikern entgegnen können &#8220;Ihr versteht uns da leider total falsch&#8221;, entspricht aber vor allem nicht der <a title="BVerfG, 1 BvR 782/94 vom 26.7.2005, Absatz-Nr. (1 - 242)" href="https://www.bverfg.de/en/decisions/rs20050726_1bvr078294.html" target="_blank">vom Bundesverfassungsgericht geforderten Normenklarheit</a>:</p>
<blockquote>
<div id="_mcePaste">Das Gebot der Normenbestimmtheit und der Normenklarheit […] soll die Betroffenen befähigen, die Rechtslage anhand der gesetzlichen Regelung zu erkennen, damit sie ihr Verhalten danach ausrichten können. Die Bestimmtheitsanforderungen dienen auch dazu, die Verwaltung zu binden und ihr Verhalten nach Inhalt, Zweck und Ausmaß zu begrenzen sowie, soweit sie zum Schutz anderer tätig wird, den Schutzauftrag näher zu konkretisieren. Zu den Anforderungen gehört es, dass hinreichend klare Maßstäbe für Abwägungsentscheidungen bereitgestellt werden. Je ungenauer die Anforderungen an die dafür maßgebende tatsächliche Ausgangslage gesetzlich umschrieben sind, umso größer ist das Risiko unangemessener Zuordnung von rechtlich erheblichen Belangen. Die Bestimmtheit der Norm soll auch vor Missbrauch schützen, sei es durch den Staat selbst oder – soweit die Norm die Rechtsverhältnisse der Bürger untereinander regelt – auch durch</div>
<div id="_mcePaste">diese.</div>
</blockquote>
<h3>Aktiv werden</h3>
<p>Da die geplante Novellierung des Jugendschutz-Staatsvertrags nicht nur realitätsfern und handwerklich schlecht gemacht ist, sondern auch hochgradig gefährlich ist, müssen wir als Bürger wieder dringend dafür Sorgen, dass die Politik keinen Bockmist macht. Staatsverträge müssen einstimmig von allen Bundesländern ratifiziert werden. Spricht sich also nur ein einziges Landesparlament gegen den neuen Vertrag aus, muss er neu verhandelt werden. Die Piratenpartei <a title="Aufruf der Piratenpartei zur Diskussion mit den Landespolitikern" href="http://wiki.piratenpartei.de/Jugendmedienschutz-Staatsvertrag/FragDeinenAbgeordneten">ruft daher dazu auf</a>, dass ihr Termine mit euren Landtagsabgeordneten macht und mit ihnen über das Thema sprecht. Leider sind viele der Versuche schriftliche Stellungnahmen von verschiedenen Bundes- wie Landespolitikern zu bekommen bis auf wenige Ausnahmen gescheitert. Macht also mit und engagiert euch!</p>
<h3>Weitere Informationen</h3>
<ul>
<li><a title="Farblicher Diff zwischen altem und neuem JMStV" href="http://wiki.piratenpartei.de/Jugendmedienschutz-Staatsvertrag" target="_blank">Farblicher Diff zwischen altem und neuem JMStV im Wiki der Piratenpartei</a></li>
<li><a title="Blog Tausgezwitscher: &quot;Liebe Genossen...&quot;" href="http://www.tauss-gezwitscher.de/?p=275" target="_blank">Tausgezwitscher: Liebe Genossen&#8230;</a></li>
<li><a title="Stellungnahme der Jungen Piraten zum JMStV" href="http://www.junge-piraten.de/wp-content/uploads/2010/01/StellungnahmeJungePiraten.pdf">Stellungnahme der Jungen Piraten zum JMStV</a></li>
</ul>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Parteitags Exitstrategie</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 09:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alios</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am vergangenen Wochenende fand in Gelsenkirchen die erste Landesmitgliederversammlung (LMV) der Piraten NRW 2010 statt. Im Wesentlichen ging es darum, in den 2 Tagen das Wahlprogramm für die NRW-Landtagswahl 2010 zu beschließen und einen neuen Vorstand zu wählen.



Für Samstag war laut Tagesordnung das Wahlprogramm dran. Es kristallisierte sich aber schon am späten Mittag heraus, dass ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Wochenende fand in Gelsenkirchen die erste <a title="Piraten Wiki: LMVNRW 2010.1" href="http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Landesparteitag_2010.1" target="_blank">Landesmitgliederversammlung (LMV) der Piraten NRW 2010</a> statt. Im Wesentlichen ging es darum, in den 2 Tagen das Wahlprogramm für die NRW-Landtagswahl 2010 zu beschließen und einen neuen Vorstand zu wählen.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px"><a href="http://www.flickr.com/photos/theconstructor/4298943704/in/set-72157623145335559/"><img class=" " title="LMVNRW 2010.1" src="http://farm5.static.flickr.com/4072/4298943704_a0d86fbabb_b.jpg" alt="Photo: theconstructor http://www.flickr.com/photos/theconstructor/4298943704/in/set-72157623145335559/" width="614" height="413" /></a><p class="wp-caption-text">Landesmitglieder Versammlung NRW Piraten 2010 (Bild: TheConstructor)</p></div>
<p>Für Samstag war laut Tagesordnung das Wahlprogramm dran. Es kristallisierte sich aber schon am späten Mittag heraus, dass es zeitlich am selben Tag kaum noch zu schaffen sei, das vollständige Programm durchzuarbeiten. Am Abend wurde die Mitgliederversammlung dann auf den nächsten Tag verlagert. Zu diesem Zeitpunkt war etwa die Hälfte des Programms bearbeitet worden.</p>
<p>Der Sonntag begann dann mit den Vorstands- und Schiedsgerichtswahlen, die sich allerdings auch wieder bis in den Nachmittag zogen. So konnten gegen Ende dann nur noch schnell, die relativ unstrittigen Wahlprogramm Punkte Open Access und Verbraucherschutz behandelt werden.</p>
<p>Nun stellte sich aber die Frage, wie weiter zu verfahren sei, um auch noch die letzten Punkte des Programms ordnungsgemäß legitimieren zu lassen. Eine erneute Mitgliederversammlung hätte, aufgrund einzuhaltender Fristen, erst 4 Wochen später einberufen werden können.</p>
<p>Die LMV hat sich dann dazu entschlossen die Versammlung nicht zu schließen, sonder sie um eine Woche, auf den kommenden Sonntag, nach Wuppertal zu vertagen. Allerdings gab und gibt es gegen diesen Beschluss der LMV auch rechtliche Bedenken einiger Piraten, die dies vom Schiedsgericht nun prüfen lassen wollen. Die Klage gegen den Entschluss ist motiviert durch die Tatsache, dass so möglicherweise die ja durchaus richtigen und wichtigen Fristen zur Einladung einer Mitgliederversammlung durch einen Trick umgangen werden. Was ja objektiv auch so zu sein scheint.</p>
<p>Ich finde ich es gut, wenn das Schiedsgericht dieses prüft. So können wir unsere Satzung und unsere Workflows ggf. optimieren und das frisch gewählte Schiedsgericht hat gleich Gelegenheit sich in seine neue Materie einzuarbeiten. Mit einer bessere zeitliche Planung und entsprechende Alternativ-, bzw. &#8220;Exit-Strategien&#8221; hätte die LMV vielleicht diese Probleme umgehen können. Dies gilt es für die Zukunft zu evaluieren.</p>
<p>Aber selbst wenn sich jetzt herausstellen sollte, dass es bei dem Vorgehen rechtliche Probleme gibt, so haben wir dennoch am kommenden Sonntag ein vollständiges Wahlprogramm, welches zwar nicht komplett von denselben Piraten, so doch von Vielen in demokratischen Wahlen legitimiert wurde. Der Teil, der in den letzten beiden Tagen beschlossen wurde, ist sowieso unstrittig. Damit kann ich zumindest, auch wenn ich am kommenden Sonntag selber nicht dabei sein kann um mit abzustimmen, sehr gut leben und vor allem in den Wahlkampf einsteigen.</p>
<p>Bereits bearbeitet und beschlossen wurde bei den Punkten. Bei den Links handelt es sich um die Wiki Seiten mit den Vorschlägen. Welche Module bei den bereits behandelten Punkten beschlossen wurden, kann dem<a title="Piraten Wiki - Protokoll LMV NRW 2010.1" href="http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Landesparteitag_2010.1/Protokoll" target="_blank"> Protokoll</a> entnommen werden.</p>
<p>Abgeschlossen:</p>
<ul>
<li><a title="Piraten Wiki - Bildungspolitik" href="http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Landesparteitag_2010.1/Bildungspolitik" target="_blank"> Bildungsprogramm</a></li>
<li><a title="Piraten Wiki - Wirtschaft und Finanzen" href="http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Landesparteitag_2010.1/Wirtschaft_und_Finanzen" target="_blank">Wirtschaft und Finanzen</a></li>
<li><a title="Piraten Wiki - Medienpolitik" href="http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Landesparteitag_2010.1/Medienpolitik">Medienpolitik</a></li>
<li><a title="Piraten Wiki - Innenpolitik" href="http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Landesparteitag_2010.1/Innenpolitik" target="_blank">Innenpolitik</a></li>
<li><a title="Piraten Wiki - Umwelt" href="http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Landesparteitag_2010.1/Umwelt" target="_blank">Umwelt</a></li>
<li><a title="Piraten Wiki - Verbraucherschutz" href="http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Landesparteitag_2010.1/Verbraucherschutz" target="_blank">Verbraucherschutz</a></li>
<li><a title="Piraten Wiki - Open Access" href="http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Landesparteitag_2010.1/Open_Access" target="_blank">Open Access</a></li>
</ul>
<p>Die nächten Sonntag noch zu beratenden Punkte sind:</p>
<ul>
<li><a title="Piraten Wiki - Drogenpolitik" href="http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Landesparteitag_2010.1/Drogenpolitik">Drogenpolitik</a></li>
<li><a title="Piraten Wiki - Bürgerbeteiligung" href="http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Landesparteitag_2010.1/B%C3%BCrgerbeteiligung" target="_blank">Bürgerbeteiligung</a></li>
<li><a title="Piraten Wiki - Arbeit und Soziales" href="http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Landesparteitag_2010.1/Arbeit_und_Soziales" target="_blank">Arbeit und Soziales</a></li>
<li><a title="Piraten Wiki - Gesundheit" href="http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Landesparteitag_2010.1/Gesundheit">Gesundheit</a></li>
<li><a title="Piraten Wiki - Kultur" href="http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Landesparteitag_2010.1/Kultur" target="_blank">Kultur</a></li>
<li><a title="Piraten Wiki - Bauen und Verkehr" href="http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Landesparteitag_2010.1/Bauen_und_Verkehr" target="_blank">Bauen und Verkehr</a></li>
</ul>
<p><strong>Update:</strong> Gedankenstuecke hat in seinem Blog etwas<a title="Gedankenstuecke: Demokratiedefizit #lptnrw oder: Versammlungs-Hacking" href="http://www.gedankenstuecke.de/archives/2299-Demokratiedefizit-lptnrw-oder-Versammlungs-Hacking.html" target="_blank"> zu seinen Bedenken gegen den Beschluss</a> geschrieben.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>(Mirror) Polizeipräsident Oelze greift Piraten im Rat an</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 12:14:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alios</dc:creator>
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		<category><![CDATA[kommunalpolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe den original Artikel der Piraten Aachen mal gemirrort, da ihr Server leicht überlastet scheint.

In der Ratssitzung vom Mittwoch berichtete Polizeipräsident Oelze über seine Einschätzung der Videoüberwachungsmaßnahme am Elisenbrunnen. Dabei kam es zwischen Ihm und den anwesenden Mitgliedern der Piratenpartei zum Eklat.

Herr Oelze empfindet engagierte Bürger nach eigener Darstellung als Kontrollgremium. Eine Rolle ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ich habe den<a href="http://www.piratenpartei-aachen.de/node/78"> original Artike</a>l der Piraten Aachen mal gemirrort, da ihr Server leicht überlastet scheint.</em></p>
<p>In der Ratssitzung vom Mittwoch berichtete Polizeipräsident Oelze über seine Einschätzung der Videoüberwachungsmaßnahme am Elisenbrunnen. Dabei kam es zwischen Ihm und den anwesenden Mitgliedern der Piratenpartei zum Eklat.</p>
<p>Herr Oelze empfindet engagierte Bürger nach eigener Darstellung als Kontrollgremium. Eine Rolle die diesen seiner Einschätzung nach nicht zusteht. Hintergrund sind einige Anfragen und ein Ortstermin der Piratenpartei im Mariental im August 2009. Bei dieser Besichtigung der Überwachungsanlagen stellten eingeladene Piraten fest, dass die Kameras in Bereiche Einblick nehmen die so zu keinem Zeitpunkt an die Öffentlichkeit kommuniziert wurden. Auch eine Dokumentation mit entsprechender Beschilderung fehlt. Dies wurde von den Beamten vor Ort auch eingeräumt. Auf spätere Nachfragen, ob dies denn geändert worden sei, gab es keine befriedigenden Auskünfte.</p>
<p>Herr Oelze griff einen einzelnen Piraten persönlich an, da er sich von dessen Beharrlichkeit übermäßig kontrolliert fühlt. Die von ihm vorgebrachten Missstände bestanden aber bereits 10 Monate und wären ohne dessen Einsatz in der Öffentlichkeit nicht bemerkt worden.</p>
<p>Oelze weiter: &#8220;Ich habe zudem den Eindruck, dass die Bevölkerung die Videobeobachtung nicht mehr zu Kenntnis nimmt&#8221;. Dazu meinte der Polizeipräsident die Anzahl der Beschwerden gegen die Überwachungsmaßnahmen sei zurückgegangen. Beides ist Augenwischerei. Damit könnte man auch heimliche Durchsuchung von Wohnraum und Telefonüberwachung bei Bürgern rechtfertigen. Wer nichts bemerkt ist offensichtlich damit einverstanden. So einfach kann man es sich nicht machen.</p>
<p>Der Polizeipräsident agiert auf Basis des Polizeigesetzes in Nordrhein-Westfalen. Er benötigt kein Einverständnis der Stadt. Genau das spiegelt auch sein Verhalten wieder.</p>
<p>Die Zahlen die Herr Oelze zu Dokumentation des &#8220;Erfolgs&#8221; seiner Maßnahmen vorlegt sind völlig unzureichend. Das ist ihm auch selber klar. Er hat eine Lösung, dafür braucht er ein Problem. Das muss dann eben irgendwie begründet werden. Er verfügt über ein Überwachungssystem, welches ursprünglich für den Kaiserplatz angeschafft wurde. Wegen des Effekts der Verdrängung von Straftaten und Tätern wollte man es damals dann doch nicht dort einsetzen.</p>
<p>Niemand, auch nicht Herr Oelze, glaubt, dass ein Taschendieb aufgrund einer Kamera seine Aktivitäten einstellt. Er wird seine Taten an anderer Stelle ausführen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Piraten weiterhin beim Segeltrimm</title>
		<link>http://www.alios.org/blog/2009/12/piraten-weiterhin-beim-segeltrimm/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 11:33:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alios</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Aron König]]></category>
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		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Piratenpartei, die sich vor 3 Jahren an die Arbeit gemacht hat ein neues Schiff für die politischen  Meere zu konstruieren, mittlerweile eine Crew zusammenhat und das Boot  auch schon zu Wasser gelassen hat, muss nun sehen, ob ihr Schiff auch tatsächlich seetüchtig ist. Dazu gehört vor allem, in einem kombiniert experimetentellen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Piratenpartei, die sich vor 3 Jahren an die Arbeit gemacht hat ein neues Schiff für die <span id="dpfsent_0" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">politischen </span> Meere zu konstruieren, mittlerweile eine Crew zusammenhat und das Boot  auch schon zu Wasser gelassen hat, muss nun sehen, ob ihr Schiff auch tatsächlich seetüchtig ist. Dazu gehört vor allem, in einem kombiniert experimetentellen und analytischen Prozess, zu sehen, wie der optimale Trimm für Rumpf und Rigg ist.</p>
<p>Beim Entwurf des Rumpfes wurden die Bürgerrechte als Schwachstelle bei der <span id="dpfsent_2" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Konkurrenz </span> erkannt. Diese wurden deutlich verstärkt.  Auch an anderen Stellen wollte man nicht dieselben Fehler der Anderen wiederholen. So sollen  flache <span id="dpfsent_5" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Hierarchien </span>bei den Decksaufbauten und eine transparente Beplankung des Rumpfs dafür sorgen, dass Wassereinbrüche sowohl von der Mannschaft als auch von <span id="dpfsent_5" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Außen </span>sofort erkannt werden.</p>
<p>Am Montag hat Stefan &#8220;Aron&#8221; König mal wieder das Ruder übernommen und es gleich wieder <a title="Stefan's Blog: http://aaron-koenig.blogspot.com/2009/11/respekt-fur-die-schweiz.html" href="http://aaron-koenig.blogspot.com/2009/11/respekt-fur-die-schweiz.html" target="_blank">Hart Steuerbord</a> gelegt. Darauf hin wurde in den letzten Tagen sowohl <a title="Piraten Wiki NRW: Erklärung zu Aaron Koenig " href="http://wiki.piratenpartei.de/NRW:2009-12-02_-_Erkl%C3%A4rung_zu_Aaron_Koenig" target="_blank">innerhalb der etwas verdutzten Mannschaft</a>, die bei diesem Manöver zum Teil aus den Kojen fiel, aber auch <a title="TAZ: König der Minarette" href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/kommentarseite/1/koenig-der-minarette/kommentare/1/1/" target="_blank">bei den Beobachtern an Land heiß diskutiert</a>.</p>
<p>In dieser sowohl intern wie auch extern geführten Manöverkritik sind 2 wichtige und zu klärende Fragen zu identifizieren:</p>
<ol>
<li>Was meinen die Piraten konkret mit Ihrer Forderung nach mehr Mitbestimmung durch die Bürger? Kann und sollte jede beliebige Frage durch Volksabstimmungen entschieden werden? Wenn nein, an welchen Stellen ist eine Grenze zu ziehen?</li>
<li>Wie als Mannschaft damit umgehen, wenn einer in der <span id="dpfsent_6" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Außenwahrnehmung </span>das Ruder übernimmt, sich dabei evtl. selbst überschätz und anfängt Manöver zu fahren, die für Mannschaft und Material gefährlich werden können? <span id="dpfsent_7" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Widerspricht </span>dies guter Seemannschaft? Gleich Kielholen?</li>
</ol>
<p>Diese werden wohl nicht die letzten Fragen sein um die durchaus guten und <span id="dpfsent_9" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">innovativen </span> Designentscheidungen bei der Konstruktion der Piratenpartei auf ihre Praxistauglichkeit zu überprüfen und die Segel richtig zu trimmen.</p>
<p>Wenn das Schiff dabei ab und an Schlagseite bekommt, sieht dies zwar <span id="dpfsent_10" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">hässlich </span>aus, ist aber notwendig um das Schiff wirklich hochseetauglich zu machen. Wenn sich bei einigen der gewählten <span id="dpfsent_11" class="dpf_sent" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Offizieren </span> zeigt, dass sie auf Ihrer Position überfordert sind, so ist es gut, wenn dies erkannt und nicht runtergespielt und vertuscht wird, sondern klar <span id="dpfsent_11" class="dpf_sent" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">benannt </span> und geändert wird, solange man noch nicht auf der offenen See ist.</p>
<p>Ich bin fest davon überzeugt, dass die Piratenpartei ein gutes und seetüchtiges Schiff ist, dass zwar noch etwas eingesegelt werden muss, dessen gute und tüchtige Mannschaft aber die auftretenden Probleme effektiv und intelligent lösen wird. Ein <span id="dpfsent_1" class="dpf_sent" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">freidrehender </span>Offizier stellt dabei das geringste Problem da.</p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 255px; width: 1px; height: 1px;"><span id="dpfsent_10" class="dpf_sent" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">hässlich </span></div>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Deckscrew der Piraten für die Landtagswahl-NRW 2010 steht</title>
		<link>http://www.alios.org/blog/2009/11/die-deckscrew-der-piraten-fur-die-landagswahl-nrw-2010-steht/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 21:40:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alios</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern und heute fand in Gelsenkirchen die 4. Landesmitgliederversammlung (LMV) der Piraten statt. Der Samstag stand nach erfolgter Akkreditierung, Wahl des Versammlungs- und Wahlleiters und Abstimmung über die Geschäftsordnung ab mittags im Plenum vollständig im Zeichen der Vorstellung der fast 60 Bewerber um Listenposten und der Wahl um die 30 Listenplätze. Während der Vorstellung ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern und heute fand in Gelsenkirchen die <a title="Wiki: LMV2009.04" href="4. Landesmitgliederkonferenz">4. Landesmitgliederversammlung</a> (LMV) der Piraten statt. Der Samstag stand nach erfolgter <span id="dpfsent_2" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Akkreditierung</span>, Wahl des <span>Versammlungs</span><span>- </span>und Wahlleiters und Abstimmung über die <span id="dpfsent_2" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Geschäftsordnung</span> ab mittags im Plenum vollständig im Zeichen der Vorstellung der fast 60 Bewerber um Listenposten und der Wahl um die 30 Listenplätze. Während der Vorstellung der Listenkandidaten hatte jeder Kandidat 2 Minuten Zeit sich kurz vorzustellen. Im <span>Anschluss</span> hatte das Auditorium die <span id="dpfsent_4" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Gelegenheit</span> dem Kandidaten Fragen zu stellen.</p>
<p>Um 18.45 hatte sich der letzte Kandidat sich vorgestellt. Anschließend wurde geheim gewählt. Jeder Wahlberechtigte hatte so viele Stimmen, wie es Kandidaten gab (+1 um genau zu sein) und konnte diese auf die Kandidaten vergleichen, allerdings maximal 3 auf einen einzelnen Kandidaten kumuliert. Die 30 Kandidaten mit den meisten Stimmen sollten dann, in der Reihenfolge der auf Sie vereinigten Stimmen, die Liste für die Landtagswahl in NRW am 9. Mai 2010 bilden. Allerdings musste die Versammlung dann um 20.00 Uhr ohne vorläufiges Ergebnis vertagt werden, da wir den Raum eigentlich auch nur bis 18.00 nutzen können sollten.</p>
<p>Im Laufe des Abends wurde dann aber doch noch über twitter das vorläufige Endergebnis bekannt gegeben. Die ersten Positionen besetzen <a title="Wiki: Nico Kern" href="http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Teiler_D%C3%B6hrden">Nico Kern</a> (37, Rechtsanwalt, Viersen), <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Hans_Immanuel_Herbers">Hans Immanuel Herbers</a> (51, Dipl. Theologe und Pfarrer, Bad Salzuflen), <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Dirk.schatz">Dirk Schatz</a> (30, Polizeibeamter, Hagen), <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Ringwraith">Simone Brand</a> (Dipl. Psychologin und leitende Angestellte), <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Fukami">fukami a.k.a. Christian Horchert</a> (41, IT &#8211; Sicherheitsberater, Bonn).</p>
<div id="attachment_134" class="wp-caption aligncenter" style="width: 330px"><a href="http://www.alios.org/blog/wp-content/uploads/2009/11/p1010508s1.jpg"><img class="size-full wp-image-134 " title="LMV 2009.04 Landesliste" src="http://www.alios.org/blog/wp-content/uploads/2009/11/p1010508s1.jpg" alt="Bekanntgabe des entgültigen Endergebnisses" width="320" height="239" /></a><p class="wp-caption-text">Teil der Liste zur NRW-Landtagswahl 2009</p></div>
<p>Der 2. Tag begann morgens mit einer Stichwahl um Platz 17 zwischen 2 Piraten, die sich bei dem vorläufigen Ergebnis, mit gleicher Stimmenzahl, diesen Platz teilten.</p>
<p>Im Anschluss standen die Beratungen und Abstimmungen über <a title="Satzungsänderungsanträge" href="http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Landesparteitag_2009.4/Satzungs%C3%A4nderungsantr%C3%A4ge">25 Satzungsänderungsanträge</a> auf der Tagesordnung. Unter anderem musste das Problem gelöst werden, dass nach der bis dato gültigen Satzung, ab 1500 Mitgliedern in NRW ein Delegiertensystem hätte eingeführt werden müssen. Da die Piraten aber bereits über <a title="Wiki: Mitgliederstatistiken" href="http://wiki.piratenpartei.de/Mitglieder">2000 Mitglieder</a> in NRW haben, die nötigen Unterstrukturen zur Wahl der Delegierten noch nicht vorhanden sind, aber auch die endgültige Diskussion ob die Partei überhaupt ein Delegiertensystem haben will nicht abgeschlossen ist, beschloss die LMV die 1500 Mitgliedergrenze zu entfernen.</p>
<p>Danach wurde die Mittelzuweisung der LMV an den Landesvorstand, in der z.B. die finanziellen Mittel für die am Samstagabend konstituierend zusammengetretene PG Wahlen bestimmt werden, beschlossen. Letzter <span id="dpfsent_20" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">größerer</span> Punkt auf der Tagesordnung war eine vorher durch die Mitglieder übers Internet erarbeiteter Katalog an Meinungsbildern abgearbeitet &#8211; mehr hier &#8211; Link zum <a title="LMV 2009.4 Protokoll" href="http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Landesparteitag_2009.4/Protokoll">vollständigen Protokoll der LMV</a>.</p>
<p>Neben der <span id="dpfsent_21" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">eigentlichen</span> Arbeit im Plenum wurden die 2 Tage, und natürlich auch der Abend, intensiv dazu genutzt sich überhaupt oder mal <span id="dpfsent_21" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">persönlich</span> kennenzulernen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rat ohne Mehrheiten und Koalitionen</title>
		<link>http://www.alios.org/blog/2009/11/rat-ohne-mehrheiten-und-koalitionen/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 13:06:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dass es in dieser Legislatur im Rat in Münster spannend wird war ja voraus zusehen. Die bisherige Koalition aus CDU und FDP, inklusive der Stimme des CDU Oberbürgermeisters Lewe, hat im Rat der Stadt Münster mit 39 von 81 (80 Rat + 1 OB)  nun keine Mehrheit mehr. Bei der konstituierenden Sitzung am vergangenen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass es in dieser Legislatur im Rat in Münster spannend wird war ja voraus zusehen. Die bisherige Koalition aus CDU und FDP, inklusive der Stimme des CDU Oberbürgermeisters Lewe, hat im <a title="Wikipedia: Ergebniss der Kommunalwahl 2009 in Münster" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunalwahlen_in_Nordrhein-Westfalen_2009/Ergebnisse_L-P#M.C3.BCnster" target="_blank">Rat der Stadt Münster</a> mit 39 von 81 (80 Rat + 1 OB)  nun keine Mehrheit mehr. Bei der konstituierenden Sitzung am vergangenen Mittwoch (28.10.2009) zeigte sich aber, dass sich die übrigen Ratsherren und -frauen in Sachfragen auch faktisch zusammen schließen und <a title="echo-muenster: Rot-Grün und Verbündete landen in der Ratssitzung deutlichen Punktsieg" href="http://www.echo-muenster.de/node/56578" target="_blank">gemeinsam gegen das CDU, FDP Lager stimmen können</a>.</p>
<p>Am darauf folgenden Montag gaben die &#8220;Oppositions&#8221; Delegierten aus SPD, Grünen, Linken, Piraten, UWG und ÖDP in einer <a title="echo-muenster: Sechs Parteien machen punktuell gemeinsame Sache" href="http://www.echo-muenster.de/node/56746" target="_blank">gemeinsamen Pressekonferenz bekannt</a>. Heute wurde dann auch noch bekannt das die FDP den eigentlich geplanten Koalitionsvertrag mit der CDU <a title="Münstersche Zeitung: Absage von der FDP - Steht Lewe mit der CDU jetzt allein da? " href="http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/Muenster-Absage-von-der-FDP-Steht-Lewe-mit-der-CDU-jetzt-allein-da-;art993,720503" target="_blank">nicht unterschreiben wird</a>.</p>
<p>Damit gibt es die nächsten 5 Jahre nun keine festen Koalitionen und Mehrheiten im Rat der Stadt Münster. Wie nicht anders zu erwarten, fast schon reflexartig, holte die CDU natürlich gleich wieder ihren <a title="echo-muenster:  Weber (CDU): &quot;Sozialdemokraten und Grüne ließen Maske fallen&quot; - Heuer (SPD): &quot;Billige Polemik&quot;" href="http://www.echo-muenster.de/node/56623" target="_blank">Kommunistenschwachsinn aus der Wahlkampfkiste </a>(war wohl noch nicht wieder auf dem Boden verstaut) und der Münsteraner MdB vermutet auf twitter Erfahrungen im <a title="RuprechtPolenz: &quot;Ob die UWG- und ÖDP-Wähler die Zusammenarbeit mit der Linkspartei wollten? Zum 20jährigen Jubiläum des Mauerfalls!&quot;" href="http://twitter.com/RuprechtPolenz/status/5399510639">Maurerhandwerk bei einigen Ratsmitgliedern</a>.</p>
<p>Wenn sich die Gemüter wieder etwas beruhigt haben, blicke ich auf jeden Fall sehr gespannt den nächsten 5 Jahren entgegen. Seit dem ich als Jugendlicher angefangen habe mich für Politik zu interessieren, habe ich mich immer gefragt warum in den Parlamenten nicht versucht wird Mehrheiten in Sachfragen zu organisieren. Statt dessen wurde lieber in Koalitionsverträgen festgelegt wer wann und wozu Ja und Amen zu sagen hat. Die Antwort die ich meist zu hören bekam war, dass dies zu absolutem Chaos führen würde und am Ende nur gestritten aber nicht entschieden würde&#8230;</p>
<p>Ich finde es auf jeden Fall schön, dass der Rat meiner Heimatstadt Münster nun die Gelegenheit hat zu beweisen, dass man auch ohne feste Mehrheiten eine gute, sachorientierte und dem Wohl der Stadt und seiner Bürger zuträgliche Politik machen kann. Dass dies dann auch noch unter Mitwirkung der Piratenpartei in einem der ersten beiden Parlamente in die sie in Deutschland überhaupt gewählt wurden (auch in Aachen ist ein Piraten bei der Kommunalwahl 2009 in den Stadt Rat gewählt worden) passiert ist um so besser, denn hier können sie beweisen das hinter dem Slogan &#8220;<em>Eine andere Politik ist möglich</em>&#8221; auch wirklich Substanz ist.</p>
<p><a title="Der erste Tag im Rat" href="http://www.piraten-muenster.de/wordpress/2009/11/der-erste-tag-im-rat/" target="_blank">Hier berichtet </a>der Piraten Ratsherr Marco Langenfeld über seine erste Ratssitzung.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Piratenpartei Münster auf SPD Schiff unterwegs</title>
		<link>http://www.alios.org/blog/2009/08/piratenpartei-munster-auf-spd-schiff-unterwegs/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 10:36:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alios</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunalwahl 2009]]></category>
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Am gestriegen Donnerstag Abend, dem 20.8.2009, waren wir mit 5 Piraten von der SPD Münster zu einer kleinen Ausflugsfahrt auf dem Dortmund Ems Kanal mit der Santa Monica eingeladen. Dies war eine schöne Gelegnheit mit interessierten SPDlern ins Gespräch zum kommen, um zum einen die vielen Fragen zu den Piraten zu beantworten, sich aber ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_92" class="wp-caption aligncenter" style="width: 411px"><img class="size-full wp-image-92" title="Die Santa Monika" src="http://www.alios.org/blog/wp-content/uploads/2009/08/IMAG0002.jpg" alt="Der SPD Ausflugsdampfer" width="401" height="267" /><p class="wp-caption-text">Der SPD Ausflugsdampfer</p></div>
<p>Am gestriegen Donnerstag Abend, dem 20.8.2009, waren wir mit 5 Piraten von der SPD Münster zu einer kleinen Ausflugsfahrt auf dem Dortmund Ems Kanal mit der <em>Santa Monica</em> eingeladen. Dies war eine schöne Gelegnheit mit interessierten SPDlern ins Gespräch zum kommen, um zum einen die vielen Fragen zu den Piraten zu beantworten, sich aber auch über den jeweilig eigenen Wahlkampf zur Kommunal- und Bundestagswahl auszutauschen, aber auch den Wahlkampf der anderen Parteien zu diskutieren.</p>
<p>Neben vielfältigen Gesprächen mit den JuSos hatten wir auch die Gelegenheit uns etwas länger mit Wolfgang Heuer, dem OB Kandidaten der SPD, sowie mit der MdL Svenja Schulze zu sprechen.</p>
<div id="attachment_91" class="wp-caption aligncenter" style="width: 411px"><img class="size-full wp-image-91" title="Piraten auf SPD Schiff" src="http://www.alios.org/blog/wp-content/uploads/2009/08/IMAG0005.jpg" alt="5 Münsteraner Piraten an Board" width="401" height="267" /><p class="wp-caption-text">5 Münsteraner Piraten an Board</p></div>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Piraten in der Kommunalpolitik</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 10:28:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alios</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunalwahl 2009]]></category>
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In Nordrhein Westfalen finden am 30. August 2009 die Kommalwahlen statt. Die Piratenpartei wird in Münster auch an der Wahl teilnehmen. Während des Sammelns der notwendigen Unterstützerunterschriften und jetzt im laufenden Wahlkampf war eine der häufigsten Fragen die mir gestellt wurde
"Von der Piratenpartei habe ich ja schonmal gehört, aber wie lassen sich die Parteiziele ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 233px"><a href="http://www.flickr.com/photos/gedankenstuecke/3777866603/"><img title="Wolfgang Heuer beteiligt sich an Piratenaktion" src="http://farm4.static.flickr.com/3511/3777866603_cd9fb0f1c8_d.jpg" alt="Auch der Oberbürgermeisterkandidat der SPD, Wolfgang Heuer, beteiligt sich Rege an der Aktion. (Quelle: gedankenstuecke, flickr.com) " width="223" height="147" /></a><p class="wp-caption-text">(Quelle: gedankenstuecke bei flickr.com) </p></div>
<p>In Nordrhein Westfalen finden am 30. August 2009 die Kommalwahlen statt. Die Piratenpartei wird in Münster auch <a href="http://www.piraten-muenster.de/wordpress/2009/07/piraten-sind-zur-kommunalwahl-in-munster-zugelassen/">an der Wahl teilnehmen</a>. Während des Sammelns der notwendigen Unterstützerunterschriften und jetzt im laufenden Wahlkampf war eine der häufigsten Fragen die mir gestellt wurde</p>
<blockquote><p>&#8220;Von der Piratenpartei habe ich ja schonmal gehört, aber wie lassen sich die Parteiziele auf kommunaler Ebene verfolgen und was haben die Piraten hier vor?&#8221;</p></blockquote>
<p>Dies ist eine durchaus berechtigte Frage, die wir uns in der Partei und mit den Kandidaten auch gestellt haben und stellen. Für mich ganz persöhnlich war die Frage sogar mit einer der motivierensten Punkte mich dazu zu entschließen die Teilnahme an der Kommunalwahl voran zu treiben und selber auch auf der Liste sowie im Wahlbzirk Uppenberg als Direktkandidate zu kandidieren. Ich bin überzeugt davon, dass das <a title="Parteiprogramm der Piratenpartei" href="http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm" target="_blank">Parteiprogramm der Piraten</a> mit seinen Zielen und Forderungen genug Potential hat um hier ganz Konkretes auch für die politische Arbeit auf kommunaler Eben abzuleiten. Die Arbeit am konkreten Programm ist momentan noch <em>work in progress</em> und kann im <a title="Wiki zum Kommunalwahlprogramm der Piratenpartei in Münster" href="http://wiki.piratenpartei.de/Crew:Grey_Pearl/KommunalpolitikM%C3%BCnster" target="_blank">Wiki</a> live verfolgt werden oder noch besser aktiv weiter mit ausgebaut werden.</p>
<p>Die Punkte bei denen bereits Konsens hergestellt ist sind:</p>
<blockquote><p>Die Piraten sind eine Partei für Bürgerrechte, die alle gesellschaftlichen Schichten überspannt und keinem traditionellen Lager angehört. Grundsätzlich geht es uns darum, die Freiheit im Sinne des Grundgesetzes zu schützen, Gerechtigkeit in der Wissensgesellschaft herzustellen und für größtmögliche Mitbestimmung der Bürger in der Politik zu sorgen.</p>
<p>Wir wollen uns im Rat der Stadt Münster mit unseren Forderungen nach einer transparenten, bürgernahen Politik und Verwaltung, nach freiem Zugang zu Kultur, Wissen und Bildung, nach dem Schutz der persönlichen Daten, sowie einer nachhaltigen Entwicklung der Stadt Münster konstruktiv einbringen.</p></blockquote>
<p>Hinter diesem Satz steckt ein wichtiger Punkt. Da wir bisher noch nicht im Rat vertreten waren, werden wir uns am Anfang erstmal in die aktuellen Themen einarbeite müssen. Dann wollen wir uns aber aktiv und konstruktiv an der Diskussion beteiligen, wobei vor allem der Blick aus der Piratenperspektive ein wichtiger Punkt für uns sein wird &#8211; sprich alles auf Transparenz, Bürgernähe, Nachhaltigkeit und Förderung einer freien Wissensgesellschaft zu durchleuchten.</p>
<p>Viel konkreter werden unsere Forerungen im Aktionsprogramm <a title="Wissensraum Münster" href="http://wiki.piratenpartei.de/images/c/c0/Wissensraum_M%C3%BCnster_Aktionsprogramm_der_Piratenpartei_M%C3%BCnster_Pascal_Powroznik_050809.pdf" target="_blank"><em>&#8220;Wissensraum Münster&#8221;</em></a>. Hier stellen wir ganz konrete Forderungen zu den Themen:</p>
<ul>
<li>FREIE NETZE</li>
<li>FREIE LIZENZEN</li>
<li>OPEN COURSEWARE</li>
<li>OPEN SOURCE SOFTWARE</li>
<li>WEBSPACE IST BÜRGERRECHT</li>
<li>DIGITALE KULTURSTADT</li>
<li>FREIE KUNST</li>
<li>WEB SCIENCE</li>
</ul>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/gedankenstuecke/3790378622/"><img title="Plakat Piraten Münster Kommunalwahlkamp 2009" src="http://farm3.static.flickr.com/2183/3790378622_76e0afa03d.jpg" alt="Wahlplakat zur Kommunalwahl. Passend aufgehängt, hinter dem Annette-Gymnasium in Münster. " width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Wahlplakat zur Kommunalwahl. Passend aufgehängt, hinter dem Annette Gymnasium.  (Quelle: gedankenstuecke bei flickr.com)</p></div>
<p>Weiter Themen, die aber momentan noch eher unausgearbeitet sind, zu denen aber natürlich Jede(r), jederzeit herzlich wilkommen ist mitzuarbeiten und ggf. seinen Sachverstand einzubringen. Hier eine kleine Übersicht über die Ideen:</p>
<ul>
<li>Bürgerhaushalt (z.B. <a title="Zum Bürgerhaushalt in Köln" href="http://www.buergerhaushalt.org/tag/koeln/">Köln</a>)</li>
<li>Überwachungskameras im öffentlichen Raum (privat Firmen, ÖPNV etc)</li>
<li>Rats und Ausschußsitzungen z.B. durch onlinestreams transparent machen</li>
<li>Mehr und bessere Möglichkeiten der Einbindung der Bürger (z.B. bei Städtebaulichen Entscheidungen)</li>
<li>in allen öffentlichen Gebäuden, zum Beispiel auch der Verwaltung und Schulen, kostenlose Wlan-hotspots einrichten</li>
<li>Förederung der Nutzung von freier Software in der Verwaltung, den Schulen etc.</li>
<li>Veröffentlichung von z.B. Geodaten (Straßenkarten etc) unter freien Lizenzen zur kostenlosen privaten Nutzung</li>
</ul>
<p>Ich freue mich auf einen spanneden Kommunalwahlkampf 2009 in Münster. Klarmachen zum Ändern!</p>
<p>Hier nochmal die wichtigsten Links:</p>
<ul>
<li><a title="Piraten Münster Webseite" href="http://www.piraten-muenster.de/wordpress/" target="_blank">Piraten Münster Webseite</a></li>
<li><a title="Kommunalwahl Münster 2009 - Wiki" href="http://wiki.piratenpartei.de/KommunalwahlMuenster2009">Piraten Münster Kommunalwahl im Wiki</a></li>
</ul>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wer sind eigendlich die Piraten?</title>
		<link>http://www.alios.org/blog/2009/07/wer-sind-eigendlich-die-piraten/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 09:17:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alios</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht aus Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesparteitag]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[heute Journal]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[SWR2]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem die Piratenpartei nun wirklich in der öffentlichen Diskussion und auch in den Main Stream Medien angekommen sind, hielt es ich für sinnvoll einmal vor allem die Audio und Video Beiträge welche, in meinen Augen, eine ganz brauchbare Antwort auf die Frage "Wer sind eigendich die Piraten und was wollen Die?" liefern können.

Zunächst ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem die <a href="http://www.piratenpartei.de">Piratenpartei</a> nun wirklich in der öffentlichen Diskussion und auch in den Main Stream Medien angekommen sind, hielt es ich für sinnvoll einmal vor allem die Audio und Video Beiträge welche, in meinen Augen, eine ganz brauchbare Antwort auf die Frage <em>&#8220;Wer sind eigendich die Piraten und was wollen Die?&#8221;</em> liefern können.</p>
<p>Zunächst wäre da einmal der Beitrag aus dem ZDF <strong>Heute Journal </strong> vom 4.7.2009 über den Bundesparteitag:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=08tzExoW3HU">http://www.youtube.com/watch?v=08tzExoW3HU</a></p>
<p>Aber auch Die Kollegen der ARD brachten einen Bericht zum Bundesparteitag im <strong>Bericht aus Berlin</strong>:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=6AaQMY8LJd8">http://www.youtube.com/watch?v=6AaQMY8LJd8</a></p>
<p>Sehr erfreulich ist auch die erste Rede eines Piraten vor dem Deutschen Bundestag &#8211; <a href="http://www.tauss.de/">Jörg Tauss</a> in der Grundrechte Debatte am 3.7.2009:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=WqMPSmW1CPY">http://www.youtube.com/watch?v=WqMPSmW1CPY</a></p>
<p>Des weiteren sei allen Lesern die Diskussion beim SWR2 Forum ans Herz gelegt! Über das Thema <a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/swr2-forum/-/id=660214/nid=660214/did=4945236/1fgxzs/index.html">Spaßpartei oder neue Bürgerbewegung</a> diskutieren dort Prof. Dr. Ulrich Eith (Politologe, Universität Freiburg), Dr. Jeanette Hofmann (Wissenschaftszentrum Berlin), Dr. Christoph Bieber (Zentrum für Medien und Interaktivität, Universität Gießen).</p>
<p>Spiegel TV berichtete unter dem Titel <strong>&#8220;Polit-Piraten: Parteitag in der Karaoke-Bar&#8221;</strong> über den <a href="http://berlin.piratenpartei.de/index.php/2008/12/10/parteitag-2009/">Parteitag der Berliner Piraten</a>:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=F68wWpFBKGQ">http://www.youtube.com/watch?v=F68wWpFBKGQ</a></p>
<p>Auch zu erwähnen sei auch noch die Sendung &#8220;Bauerfeind&#8221; auf 3.Sat die einen Bericht über die Piraten brachte, in denen Jens Seipenbusch die Ideen der Piraten ganz gut auf den Punkt bringt:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=LDEjzn3rq8U">http://www.youtube.com/watch?v=LDEjzn3rq8U</a></p>
<p>Zu letzt möchte ich noch auf den äußerst gelungenen Spot zur Bundestagswahl 2009 den <a href="http://twitter.com/chrisgrabinski">Chris Grabinski</a> gemacht hat hinweisen:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=YULJEzSzjp8">http://www.youtube.com/watch?v=YULJEzSzjp8</a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit 18 Wahlbezirken bei der Kommunalwahl</title>
		<link>http://www.alios.org/blog/2009/07/mit-18-wahlbezirken-bei-der-kommunalwahl/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 16:43:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alios</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunalwahl 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommunalwahl]]></category>
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		<description><![CDATA[Habe mittels des amtliche Ergebnisses mal die Münsterkarte orange eingefärbt. In diesen Wahlbezirken können bei der Kommunalwahl 2009 am 30. August 2009 die Piraten mit ihrem jeweiligem Direktkandidaten gewählt werden.

Wandert auch noch ins Wiki, wo die Tage dann auch die genauen Ergebnisse zu finden seien werden.



]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe mittels des amtliche Ergebnisses mal die Münsterkarte orange eingefärbt. In diesen Wahlbezirken können bei der Kommunalwahl 2009 am 30. August 2009 die Piraten mit ihrem jeweiligem Direktkandidaten gewählt werden.</p>
<p>Wandert auch noch ins <a title="Kommunalwahlseite Piraten Münster" href="http://wiki.piratenpartei.de/KommunalwahlMuenster2009" target="_blank">Wiki</a>, wo die Tage dann auch die genauen Ergebnisse zu finden seien werden.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.alios.org/blog/wp-content/uploads/2009/07/wahlkreise.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-38" title="Wahlbezirke Piraten Kommunalwahl MS 2009" src="http://www.alios.org/blog/wp-content/uploads/2009/07/wahlkreise.png" alt="Wahlbezirke Piraten Kommunalwahl MS 2009" width="473" height="558" /></a></p>
<p><a href="media-upload.php?post_id=39&amp;type=image&amp;TB_iframe=true&amp;width=640&amp;height=536"><br />
</a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Münsteraner Piratenflotte läuft aus</title>
		<link>http://www.alios.org/blog/2009/07/munsteraner-piratenflotte-lauft-aus/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 15:52:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alios</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunalwahl 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
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		<description><![CDATA[Am gestriegen Samstag Morgen fanden sich die Münsteraner Piraten  zur morgentlichen Lagebeschprechung in der Küche des Kaffeepiraten @pfandtasse ein. Mit dem Ziel für möglichst viele, im besten Falle für alle der 28 Wahlbezirken, in denen wir mit Direktkandidaten zur Kommunalwahl antreten, die nötigen Unterstützerunterschriften zu sammeln, wurden die Wahlbezirke nach benötigten Stimmen und EU ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am gestriegen Samstag Morgen fanden sich die Münsteraner Piraten  zur morgentlichen Lagebeschprechung in der Küche des Kaffeepiraten @pfandtasse ein. Mit dem Ziel für möglichst viele, im besten Falle für alle der 28 Wahlbezirken, in denen wir mit Direktkandidaten zur Kommunalwahl antreten, die nötigen Unterstützerunterschriften zu sammeln, wurden die Wahlbezirke nach benötigten Stimmen und EU Wahl Ergebniss priorisiert und dann nach geographischer Nähe zusammengefast. Es wurde vereinbart den Flottenverband zu trennen.  Die beiden Direktkandidaten für @pfandtasse (Altstadt) und Jasmin (Berg-Fidel)  liefen in Südöstlicher Richtung aus, @plaetzchen (Sentrup) und @robikraus (Angelmodde) nach Süd Westen, während @gedankenstuecke (<a title="Amtsblatt 2009/06" href="http://www.muenster.de/stadt/amtsblatt/pdf/Amtsblatt2009_06.pdf" target="_blank">Vertrauenspirat</a>) und ich mit Kurs gen Norden ausliefen.</p>
<div  style="text-align: center;"  class="xmlgmdiv" id="xmlgmdiv_1"><iframe class="xmlgm" id="xmlgm_1" src="http://www.alios.org/blog/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_show.php?mygooglemapid=1" style="border: 0px; width: 320px; height: 320px;" name="Google_My_Map" frameborder="0"></iframe></div>
<p><a title="Landungspunkte Nord Piraten" href="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;t=h&amp;msa=0&amp;output=nl&amp;msid=101891748579717004666.00046e830d00b58f4f74e">Landungspunkte der Piraten im Norden</a></p>
<p>Unser erstes Ziel war der Parkplatz des Edeka Marktes in Sprakel auf dem es etwas genau so ablief wie ich es mir an einen Samstag Morgen auf dem Parkplatz eines Edeka im Vorort vorgestellt hatte. Die Leute kamen mit dem Auto (so groß ist Sprakel ja eigendlich nicht), dem Rad und dem Moped um fürs Wochenende einzukaufen. Wir hatten einige gute Gespräche und konnten in 2 Stunden dann auch noch die nötigen Unterschriften sammeln. In einem Gespräche wurde deutlich das die Strategie der kommunale Stadtentwicklung wie etwa der Umbau des Germaniahofs, Stubengasse, Arkaden durchaus kritisch, vor allem im Hinblick auf Nachhaltigkeit, gesehen werden kann.</p>
<p>Im Anschluß liefen wir dann gegen späten Mittag in  Richtung Ibenbrockplatz, Kinderhaus aus, wo wir uns mit @CptMarco trafen. Dort fanden deutlich mehr Gespräche statt und die Bereitschaft die Piraten durch eine Unterschrift zu unterstützen war deutlich höher. Leider war es häufig nicht möglich, da die Leute das dritte Kriterium nach dem Alter von 16 und dem 1. Wohnsitz in Münster, die Staatsbürgerschaft eines EU Landes zu haben, nicht erfüllte. Die Änderung auf die Ausweitung von der deutschen hin auf die eines EU Staates war zwar ein richtiger Schritt &#8211; auf kommunaler Ebene erscheint mir aber die alleinige Festlegung auf den 1. Wohnsitz als schlüßiger. Ob ich jetzt nun Türke, Georgier, Pole oder Deutscher bin steht doch in keinerlei Beziehung zu der Frage was vor der Haustür meines 1.Wohnsitzes passiert&#8230;</p>
<p>Des weiteren tat sich die Frage nach der demokratischen Einordnung und den rechtlichen Hintergründe im Verhätlniss zwischen</p>
<blockquote><p>&#8220;persöhnlichem und  haftschriftlichem&#8221; Unterzeichnen <em>(Formblatt für die Unterstützungsunterschrift Wahlvorschlag im Wahlbezirk</em>)</p></blockquote>
<p>und einer <a title="Wikipedia - Legasthenie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Legasthenie">Legasthenie Schwäche</a> auf&#8230;</p>
<p>Die eigendlich vorletzte Station auf dem Germania Gelände wurde dann auch zu der Letzten, da das Sammeln in Gievenbeck dann Nachmittags so gegen 16.00 wetterbedingt keinen großen Sinn mehr machte. Daher machte sich die Flotte dann auf in Richtung der Heimathäfen.</p>
<p>Am heutigen Sonntag Abend findet noch eine <a title="Infos zur Aktion Jüdefelderstraße auf der Wiki Seite" href="http://wiki.piratenpartei.de/KommunalwahlMuenster2009" target="_self">Aktion in der Jüdefelderstraße</a> statt. Treffpunkt ist 20.00 am Visage. Bis später dort!</p>
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