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Why we need cooperation in cyberspace?

The last year was the cyberwar hype year, nearly everyday new articles were published about the danger and also about the hype of cyberwar. The truth lies between this two positions because it is very difficult to understand this topic.

Firstly, these definitions for cyberwar and the law framework are at the beginning.

Secondly, only insiders of army and intelligence communities are able to estimate the real offensive capabilities of nations.(But they will not prepare the treaties)

Researchers at universities are struggling with these communities in their research. This made it very hard to understand this topic. Now, universities are starting unclassified projects but the capabilities of some states where build up in the past ten years, so there is numerous of work to do for researchers.

It is the task of all people from the Internet to break up the information wall between open information and closed information in cyberspace to a rational point.
Another goal should be to overcome the drift between Information technology and politics. Information technology researchers have not spoken for a lot of years with researchers from other disciplines and vice versa. It exists a communication barrier between them because one group cannot understand the other group. It could be a result of the classified communication system which are not intended to create a open and wide discussion about this topic. And for some researchers cyberwar is hard to understand because you need a lot of technical knowledge to understand cyber war.

Conclusion:

In conclusions, intelligence communities are aware of cyberwar for a long time and they have done much research but for normal researchers this is a barrier because not everybody can take a look at their knowledge, this makes an open and worldwide discussion nearly impossible. The Internet as we know exists for a long time and the information security community was aware of a lot of problems in cyberspace but the researchers in law or international politics were not able to communicate because the communication platform was not there. So we have two large barriers in order to do research for cyberwar in cyberspace:

  1. Mostly all relevant offensive and defensive capabilities are classified— a significant problem for people who want to prepare international treaties.(keyword: transparency and confidence)
  2. The interdisciplinary communication was impossible because law makers and researchers in non-technical studies were not able to talk to the information security people because there is a knowledge barrier of ten years or more. (Problem of non -interdisciplinary studies)

The word “cyberwar” was used as a synonym for wikileaks, DDos attacks, script kiddies, Stuxnet and cyberespionage for this reason the word “cyberwar” was over-hyped and until now undefined. This is a very uncomfortable situation for all people who are using the Internet. Without a clear definition other people can use the words for their interests.

We have to be aware of the different parts of our Internet. We also have to work as a community- we need bloggers, army, politics, law makers, NGOs, foundations, hackers and several more people to analyze this new situation.

Cyberspace has not only some special technical attributes like the transportation of information with the speed of light, it has also the attribute that different people and groups are using this great invention. The “new” Internet was made out of cooperation and will survive only with cooperation! Let us use our global network to get behind the cold cyber– curtain. Indeed the army and the intelligence community need their space in cyberspace but at first the Internet is an open and public environment and not a battleground.

We will soon publish a paper about advantages for the cybercrime community from the distrust of all nations in cyberspace and the non cooperation of legal enforcement!

[update: Bruce Schneier about the problem of a definition of cyberwar Cyberwar ]

THX @alios to use his platform to publish my opinion!

Florian Grunert is a student of international politics and philosophy. He is doing research and analyzing studies about cyberwar and related topics. You can visit the page www.study4cyberwar.com for more information.

Florian Grunert: www.study4cyberwar.com
twitter: zeroskillor
mail: fgrunert@uni-osnabrueck.de

Wikileaks – Cyberwar ?

Ein Gastbeitrag von @zeroskillor

Wikileaks – Cyberwar ?

Das Netz ist in Aufruhr. Alle twittern, mailen, bloggen und schreiben über Wikileaks. Die Piraten bauen Spiegelserver, Paypal und Amazon brechen unter dem Druck der USA zusammen und sperren Wikileaks. Server werden mit DDOS attacken angegriffen.
Was ist da eigentlich los, frag ich mich Linkedin Profile ?

Haben die Regierungen dieser Erde über alle Unterschiede, die sie haben, einen neuen gemeinsamen Feind? Sollen Wikileaks und die freien Menschen im Netz, die Wikileaks unterstützen, die neuen Terroristen des digitalen Zeitalters werden? Wohl eher nicht!

Auch wenn die USA versucht durch verschiedene Mechanismen den Druck auf Wikileaks und die Unterstützer zu erhöhen, erzeugen sie automatisch einen noch größeren gegen Wind. Dieser Wind treibt die Segel der Bürgerrechtsparteien, Aktivisten und freien Menschen im Netz voran.
Die USA versucht durch verschiedene mediale Mechanismen die Menschen abzuhalten mal so eine Depesche zu lesen.
Man hört Dinge wie: Bekommt man keinen Job, wenn man ein “Support Wikileaks” T-Shirt trägt, oder macht man sich strafbar, wenn man sich Daten auf der Webseite anschaut?

All diese Gedanken und Fragen fliegen zur Zeit über die neutralen Datenautobahnen des Netzes. Auch offline wird viel diskutiert, ob Fernsehesendungen oder die Printmedien, kaum ein Tag ohne eine Schlagzeile über Wikileaks. Jedoch möchte ich keine chronologische Geschichte von Wikileaks erzählen, sondern mich einem anderen Thema zu wenden.

Ist die Situation, die gegenwärtig im Netz passiert cyberwar?

Wenn man #cyberwar bei twitter sucht kam in den letzten sechs Monaten immer etwas zu Stuxnet, Operation Aurora, NATO, China, Botnetzen, Rüstungskontrollen und anderen wichtigen Aspekten, die sich mit der Problematik des Cyberwar beschäftigen.

Doch seit ein paar Tagen ist die Timeline voll mit Wikileaks und Cyberwar! Warum frage ich mich! Ich werde versuchen einige Punkte zu erläutern, warum das nicht nur falsch ist, sondern auch noch gefährlich! Vorweg: Es gibt keine genaue Defintion von Cyberwar, aber man sollte diese Wort nicht im Zusammenhang mit Wikileaks heroisieren, denn mit Krieg hat diese Bewegung und ihre Idee nichts zu tun.

  1. Cyberwar ist ein Wort, was sich rein auf staatliche Akteure bezieht!
  2. Cyberwar ist begrenzt auf militärische Interventionen, wie z.B. die Manipulation von Radaranlagen, Drohnen im Falle eines Krieges ( meistens nur als Ergänzung zu konventionellen Waffen).
  3. Cyberwar bezieht sich nur auf militärische Netzwerke und Geräte per Definition.
  4. Es sollte versucht werden die Begriffe kategorisch vom öffentlichen Netz zu trennen, dass ist jedoch durch die große Vernetzungsdichte von militärischen und privaten Netzen nicht immer möglich. Cyberwar und cybercrime verschmilzen hier öfters.
  5. Im Wort Cyberwar steckt das Wort “War=Krieg”, welches nach Bundeszentrale für politische Bildung definiert werden kann als: “Krieg bezeichnet einen organisierten, mit Waffen gewaltsam ausgetragenen Konflikt zwischen Staaten bzw. zwischen sozialen Gruppen der Bevölkerung eines Staates” – Jetzt könnte man diese Bewegung im Netz als eine soziale Gruppe bezeichnen, jedoch fehlen hier jegliche Parallelen um von einer kriegerischen Handlung sprechen zu können. Das Spiegeln eines Servers oder die Veröffentlichung von diesen Daten widersprechen dem Grundverständnis von einer kriegerischen Handlung. Auch das Wort information warfare ist hier nicht die richtige Wortwahl.
  6. Es ist und bleibt kein Krieg: Jede Begrifflichkeit, die im Zusammenhang mit Wikileaks als Krieg bezeichnet wird ist nach meinem Verständnis falsch, da glücklicher Weise die Bedingungen nicht erfüllt werden.
  7. Krieg hat in der Geschichte der Menschheit eine sehr negative Konnotation, welche sich nicht auf die jetzige Situation übertragen lässt.
  8. Auch das Wort Cyber-Terrorismus ist bis jetzt noch nicht öffentlich von den USA oder anderen Staaten im Zusammenhang mit Wikileaks benutzt worden, sondern nur von Einzelnen. Denn wenn Wikileaks als eine terroristische Organisation eingestuft wird und dies von anderen Ländern akzeptiert wird, dann werden wir im Netz ein großes Problem haben. Denn hier können ganz andere Staatsorgane mit rechtlicher Absicherung agieren. Deswegen sollte dies Wortwahl mit großer Sorgfalt überdacht werden.

Wikileaks ist die logische Konsequenz aus einem freien und neutralen Netz, in dem der Bürger selbst entscheiden kann, wie er seine Informationen filtert und bearbeitet. Ich brauche meine Bürgerrechte nicht abgeben um etwas für Wikileaks zu machen. Ich möchte meinen NICHT- Kombattanten Status behalten, damit ich als freier Bürger nach dem Willen unseres GG nach bestem Wissen und Gewissen handeln kann.

Die romantische Vorstellung des idealistischen Netzaktivisten, der bewaffnet mit seinem Notebook, die Meinungsfreiheit und Informationsfreiheit bewahren will, empfinden ich als tolle Piratenromantik des 21.Jh. . Jedoch sollten wir uns nicht unsere eigenen Möglichkeiten verbauen, indem wir falsche Worte für unsere Arbeit benutzen.

” WE COME IN PEACE ” — Übrigens das Motto der diesjährigen 27c3 des CCC. Find ich irgendwie cooler!

Der Author

Florian Grunert ist Student der Politikwissenschaften und der Philosophie. Er beschäftigt sich langem mit dem Thema Cyberwar und betreibt die Webseite study4cyberwar. Ausserdem ist er in Münster als Mitglied der Piratenpartei aktiv.

Kontaktieren könnt ihr ihn hier:

Florian Grunert:
www.study4cyberwar.com
twitter: zeroskillor
mail: fgrunert@uni-osnabrueck.de